Huntsville, Alabama
Am Montag ist Labor Day (Tag der Arbeit) und das eröffnete die Möglichkeit, trotz vieler Hausaufgaben am Samstag wieder einmal was anzuschauen. Diesmal besuchten Aline, Frederik, Alexander und ich das U.S. Space & Rocket Center in Huntsville im angrenzenden Bundesstaat Alabama. Im Jahr 1950 gründete hier die U.S. Armee ein Raketenforschungszentrum, wo das Team um den deutschen Forscher Wernher Freiherr von Braun, der sich Ende des 2. Weltkriegs der amerikanischen Armee ergeben hatte, entscheidende Fortschritte zum Bau von Raketenantrieben leistete. Die Forschungsaktivitäten waren eine wichtige Grundlage für die amerikanischen Mondmissionen (Apollo-Programme).
Das Museum stellt alles Mögliche rund um das Thema Raumfahrt und Raketen aus. Ein Highlight ist schon von der Autobahn aus zu sehen: Ein rund 110 Meter hoher Nachbau der Saturn V, der Trägerrakete der Apolloprogramme. Ein weiteres Examplar befindet sich aufgeschnitten in einer Halle, wo einem die Dimensionen erst richtig bewusst werden. Im Raketenpark sind einige kleinere Raketen ausgestellt, die wie Pilze Richtung Himmel wachsen. Das eigentliche Museum zeigt alles Mögliche rund um die Raumfahrt, z.B. ein Mondfahrzeug, Kapseln oder Antriebe. Auf dem angrenzenden Platz steht eine 200 Tonnen schwere Rekonstruktion eines Space Shuttles.
Desweiteren gab es einige Attraktionen mit Action, z.B. das Space Shot, wo man mit vierfacher Erdbeschleunigung (4 g) nach oben katapultiert wird, oder das G-Force, eine Zentrifuge, wo große Schwerkräfte simuliert werden, so dass es nur schwer möglich ist, seine Hand zu heben oder seinen Gesichtsausdruck zu kontrollieren (Leider gibts kein Foto davon
).
Die Müllers sind übrigens überall. Ein Forschungsmitglied in früherer Zeit war ein gewisser Fritz Mueller. Verwandtschaftliche Beziehungen sind noch nicht bestätigt, aber seeehr wahrscheinlich
.




01. September 2008 at 11:25
Oje, wenn ich Space Shot und G-Force schon höre, wird mir ganz schlecht… So was ist ja gar nichts für meinen Magen
Ich würde ja schon gerne mal die Erde aus dem Weltall sehen, aber damit warte ich besser noch, bis das einige Millionen Touristen vor mir ohne Unfälle geschafft haben.
01. September 2008 at 17:54
Du bist doch wohl hoffentlich weit genug weg von dem Hurrikan, oder? Ist dann da eigentlich überall Ausnahmezustand oder begrenzt sich das wirklich nur auf das betroffene Gebiet? Hier gibts ja z.B. tagelang nur Sondersendungen an einem Ende Deutschlands, wenn es am anderen Ende eine Katastrophe gibt.
01. September 2008 at 19:06
Ja, wie wird denn in den US vom Hurrikan berichtet?
Ich hoffe, du schaust nicht nur FOX News ….
01. September 2008 at 19:09
Ich sehe auf der Zeichnung, dass selbst die Amerikaner nach DIN arbeiteten …
01. September 2008 at 22:45
Also der Hurrikan ist definitiv weit genug weg. Der zieht ja so Richtung Nordwesten ueber New Orleans hinweg. Das weiss ich aber nur von Spiegel Online. Und das wiederum sagt viel aus, wie ich hier informiert bin. Ich schau kaum Fernsehen, deswegen kann ich das leider gar nicht beantworten, wie hier im Fernsehen berichtet wird. Ab und zu schau ich mal im Internet bisschen, was so los ist auf der Welt, und manchmal seh ich auch CNN, aber nicht regelmaessig.
Wir hatten letzten Montag Tornado-Warnung, da gabs Sirene und eine WarnungsEmail, aber letztendlich hab ich nichts gesehen ausser ein bisschen Wind und Regen.
@matze: Oh, ja, aber das liegt sicher daran, dass das Team aus Deutschland kam und sie deshalb deutsche Normen verwendet haben. Kann mir nicht vorstellen, dass ein echter Amerikaner nach deutschen Normen arbeitet.
03. September 2008 at 11:11
@martin -> @matze
stimmt ein echter Amerikaner braucht keine Normen.
; )
03. September 2008 at 15:18
Manchmal leider die falschen Normen…
04. September 2008 at 11:21
Dann sind wir ja beruhigt. Wir wollen ja nicht, dass du da wegfliegst in den Stürmen
Über deine Karte haben wir uns auch alle gefreut (alle, denen wir sie bisher zeigen konnten). Sie steht gerade auf dem Küchentisch an die Wand gelehnt, weil uns noch keine Lösung eingefallen ist für das Problem, dass man ja den Text nicht mehr lesen könnte, wenn wir sie an die Wand kleben…
04. September 2008 at 12:19
hui. ne warnungsemail. das is hilfreich:
“wenn sie diese email noch lesen können, haben sie den tornado überlebt und ihr Computer steht noch da, wo er vorher auch stand. glückwunsch”.
oder muss man beim alarm sofort heim und emails lesen, dass man weiß wovor man gewarnt wurde um entsprechend gasmaske, schutzbunker oder freie Felder aufsuchen muss?
04. September 2008 at 15:46
@birgit: Das ist wahrlich ein Problem… Vielleicht eine Klarsichthülle basteln und die dann lose aufhängen
@elmo: Zusätzlich zur Warnungsemail kann man auch seine Handynummer angeben und wird dann per SMS gewarnt! Hab ich aber noch nicht gemacht. SMS Empfang kostet hier ja, und weiß ja nicht, wie viele SMS die da verschicken!! Der Originaltext der email sah übrigens so aus:
GEORGIA TECH ATLANTA CAMPUS, EMERGENCY WEATHER ALERT. Georgia TECH is under a tornado warning. Seek shelter inside a building and tune to local media for additional information and updates.
Hab mich natürlich nicht dran gehalten, weil ich die mail erst im Lab gelesen habe, da ich zu Hause kein Inet hab…
Der nächste Hurrikan Hanna ist ja schon auf dem Vormarsch. Laut Presse soll der irgendwo zwischen Georgia und North Carolina eintreffen. Also mal schauen…
06. November 2008 at 9:25
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06. November 2008 at 9:31
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06. November 2008 at 9:39
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