<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Martin at GT</title>
	<atom:link href="http://martinatgt.scytale.org/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://martinatgt.scytale.org</link>
	<description>Mein Studienjahr am Georgia Tech, Atlanta</description>
	<lastBuildDate>Fri, 09 Oct 2009 17:20:21 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Die Heimreise</title>
		<link>http://martinatgt.scytale.org/2009/10/09/die-heimreise/</link>
		<comments>http://martinatgt.scytale.org/2009/10/09/die-heimreise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 17:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://martinatgt.scytale.org/?p=639</guid>
		<description><![CDATA[Nach der wenig erholsamen Nacht im Flieger von San Diego nach Atlanta hatte ich zwei Tage, um die letzten Zelte in Atlanta abzubauen. Nachdem das meiste gepackt war, kam ich nicht darum herum noch ein paar Mal im Lab vorbeizuschauen, um einige Dinge wegen des Papers, das wir damals schrieben, zu klären. Gar nicht so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der wenig erholsamen Nacht im Flieger von San Diego nach Atlanta hatte ich zwei Tage, um die letzten Zelte in Atlanta abzubauen. Nachdem das meiste gepackt war, kam ich nicht darum herum noch ein paar Mal im Lab vorbeizuschauen, um einige Dinge wegen des Papers, das wir damals schrieben, zu klären. Gar nicht so einfach, sich bei den ganzen Abreisegedanken noch auf solche Dinge zu konzentrieren&#8230; Abends feierten wir  Frederiks Geburtstag, der irgendwo an der Grenze zwischen Arizona und New Mexico im Flugzeug begann.</p>
<p>Nach ausgiebigem Schlaf stand der letzte Tag in Atlanta vor der Türe. Um 21:15 Uhr ging der Flug nach London. Den Tag verbrachte ich mit Fiona bei Mittagessen und ein bisschen Shopping, um die übrigen freien Gewichte im Koffer auszunutzen. Dann war es wirklich so weit. Der Abschied war geteilten Herzens: Wehmut, jetzt gehen zu müssen, und positive Spannung, wie es denn jetzt zu Hause so ist.</p>
<p>Der Flug mit British Airways war super, top Entertainment (Kleine Screens mit vielen Filmen, Musik, Serien,..) , Comfort (Sessel mit seitlicher Kopfstütze &#8211; sehr wertvoll beim Schlafen) und  Service (kostenloser Wein). Im Flughafen in London hat&#8217;s mir aber nicht so gut gefallen: Ich dürstete nach Grundlebensmitteln (Wasser, Brot, einfach was simples für meinen Magen), doch fast alles, was die da verkauften, waren Parfums, Designerklamotten und Spirituosen&#8230; Zum Glück fand ich noch den Starbucks, der dann auch ein paar restliche Dollars annahm.</p>
<p>Der Flug von London nach Stuttgart ging fix, und die Freude war groß als dann nicht nur meine Familie, sondern auch Matthias, Christoph und Elmar (von links nach rechts) in der Wartehalle standen. Nach einem üppigen schwäbischen Abendessen in Hoheneck war ich dann zu Hause.</p>
<p>Gleich am Sonntag dann Wiedersehen der Stuttgarter bei Jasmin, am Mittwoch das erste Tischtennistraining, Donnerstag Spieleabend bei Christoph und gestern Spieleabend bei Alex mit Lena und Daniel. Nach fast zwei Wochen ist schon wieder einiges so wie früher. Letztes Wochenende fand auch tatsächlich schon ein Wiedersehenstreffen einiger Freunde aus Atlanta beim Oktoberfest in München statt. Madison aus Atlanta war extra dafür angereist, während alle anderen aus verschiedenen deutschen Regionen kamen. Wir hatten eine Menge Spaß und sind besonders Christian dankbar, der uns alle in seinem Elternhaus aufgenommen hat und unermüdlich durch München und das Oktoberfest geführt hat!</p>
<p>Am 15. Oktober wird mein Praktikum bei der Bosch Engineering in Abstatt beginnen, wo ich bis Mitte Februar beschäftigt sein werde.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://martinatgt.scytale.org/2009/10/09/die-heimreise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Westen Teil IV (20.9.-24.9.)</title>
		<link>http://martinatgt.scytale.org/2009/10/05/der-westen-teil-iv-20-9-24-9/</link>
		<comments>http://martinatgt.scytale.org/2009/10/05/der-westen-teil-iv-20-9-24-9/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 20:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://martinatgt.scytale.org/?p=631</guid>
		<description><![CDATA[Mit großen Schritten nahte sich das Ende des Touri-Marathons. Der Grand Canyon in Arizona war nach den vielen &#8220;Ahhs und Ohhs&#8221;, die wir in den Canyons Süd-Utahs erlebt hatten, fast schon ein gewohntes Bild. Nicht zu glauben, wie schnell man sich an solche Wunder der Natur gewöhnt. Ein wenig schade fand ich beim Grand Canyon, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit großen Schritten nahte sich das Ende des Touri-Marathons. Der Grand Canyon in Arizona war nach den vielen &#8220;Ahhs und Ohhs&#8221;, die wir in den Canyons Süd-Utahs erlebt hatten, fast schon ein gewohntes Bild. Nicht zu glauben, wie schnell man sich an solche Wunder der Natur gewöhnt. Ein wenig schade fand ich beim Grand Canyon, dass man eigentlich kaum wandern kann, da für den Weg ins Tal und zurück  mehr als ein Tag veranschlagt wird; und oben am Rand herumzulaufen ist ja nicht so wirklich spannend. In der Hinsicht haben mir die anderen, wo man auch mal so eine Stunde einen schönen Rundwanderweg laufen kann, besser gefallen. Auch fehlt ein wenig die Abwechslung, was die Ausblicke angeht. Schon nach einigen Bildern habe ich gemerkt, dass die Bilder alle sehr ähnlich aussehen würden. Der Gesamteindruck ist aber wie schon so oft auf der Reise gigantisch.</p>
<div id="attachment_635" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/GrandCanyon.jpg"><img class="size-medium wp-image-635" title="Grand Canyon National Park" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/GrandCanyon-266x200.jpg" alt="Grand Canyon National Park" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Grand Canyon National Park</p></div>
<p>In Phoenix hatte die Sight-Seeing-Reizüberflutung der letzten Wochen dann voll zugeschlagen. Wir verbrachten den halben Tag mit Fernsehen und gingen dann abends nach einem kurzen Spaziergang durch Midtown (Wir dachten wir wären in Downtown) ins Kino &#8211; Inglourious Basterds, meiner Meinung nach sehr empfehlenswert, wenn einen Gewaltszenen nicht stören.</p>
<p>Nächsten Tages, einige Stunden weiter westlich, befanden wir uns wieder am Pazifik, als wir &#8211; den Grenzkontrollen nahe der mexikanischen Grenze entkommen &#8211; San Diego erreichten. Im Gegensatz zu Phoenix war die Hitze hier  erträglicher, so dass wir die letzten anderthalb Tage nochmal alles gaben. Mit dem Flugzeugträger U.S.S. Midway vervollständigten wir zunächst unsere Sammlung  amerikanischer Kriegsmaschinerie. Ähnlich wie die U.S.S. Alabama in Mobile ist die Midway ein Gigant aus Stahl mit Tausenden von Mann Besatzung. Eine kleine Stadt auf Wasser.</p>
<div id="attachment_634" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/SanDiegoUSSMidway.jpg"><img class="size-medium wp-image-634" title="San Diego - U.S.S. Midway" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/SanDiegoUSSMidway-266x200.jpg" alt="San Diego - U.S.S. Midway" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">San Diego - U.S.S. Midway</p></div>
<p>Nicht nur der Träger, sondern auch einige Flugzeuge standen frei zur Beschauung. Dass das Flugzeug in dem Bild unten aber genau da aufhört, wo das Bild aufhört, weiß nur derjenige, der den Text liest&#8230;</p>
<div id="attachment_633" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/SanDiegoJet.jpg"><img class="size-medium wp-image-633" title="Jet auf der U.S.S. Midway" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/SanDiegoJet-266x200.jpg" alt="Jet auf der U.S.S. Midway" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Jet auf der U.S.S. Midway</p></div>
<p>Den letzten Tag verbrachten wir im Balboa Park, wo es so allerhand Museen gibt, die sich in Gebäuden aus der spanischen Kolonialzeit befinden. Während Frederik einen Besuch im Zoo unternahm, zog es mich eher ins San Diego Museum of Art, wo ich mir mal alles ganz in Ruhe angeschaut habe.</p>
<div id="attachment_632" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/SanDiegoBalboaPark.jpg"><img class="size-medium wp-image-632" title="Sonnenuntergang im Balboa Park, San Diego" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/SanDiegoBalboaPark-266x200.jpg" alt="Sonnenuntergang im Balboa Park, San Diego" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang im Balboa Park, San Diego</p></div>
<p>San Diego war die letzte Station und Abflugsort nach Atlanta. Mehr als vier Wochen Reisen waren nach einem letzten Übernachtflug überstanden. Frederik und ich waren uns einig, dass es nach drei Wochen auch schon gut gewesen wäre. Doch wenn man schon mal in der Gegend ist, will man ja auch nichts verpassen, und weiß nun, wo es sich lohnt nochmal hinzugehn: Ein paar Tage Wandern in den Canyons.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://martinatgt.scytale.org/2009/10/05/der-westen-teil-iv-20-9-24-9/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Westen Teil III (15.9.-20.9.)</title>
		<link>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/21/der-westen-teil-iii-15-9-20-9/</link>
		<comments>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/21/der-westen-teil-iii-15-9-20-9/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 04:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://martinatgt.scytale.org/?p=619</guid>
		<description><![CDATA[Eine der berühmtesten Ansichten des Westen befindet sich im Monument Valley ca. 2 Stunden südlich des Arches National Park. Jenes liegt in einem Reservat der Navajo-Indianer, so dass die dort lebenden Navajos auch ein bisschen an der Berühmtheit der Gesteinsformationen verdienen. Neben einigen anderen Felsen bilden „Left Mitten“, „Right Mitten“ und „Merrick Butte“ die bekannteste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der berühmtesten Ansichten des Westen befindet sich im Monument Valley ca. 2 Stunden südlich des Arches National Park. Jenes liegt in einem Reservat der Navajo-Indianer, so dass die dort lebenden Navajos auch ein bisschen an der Berühmtheit der Gesteinsformationen verdienen. Neben einigen anderen Felsen bilden „Left Mitten“, „Right Mitten“ und „Merrick Butte“ die bekannteste Formation des Parks. Auf einer ca. 17 Meilen langen unbefestigten Straße durchquerten wir das Tal, das einige weitere interessante Anblicke bietet.</p>
<div id="attachment_622" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/MonumentValley.JPG"><img class="size-medium wp-image-622" title="Monument Valley - Left Mitten, Right Mitten und Merrick Butte" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/MonumentValley-300x168.jpg" alt="Monument Valley - Left Mitten, Right Mitten und Merrick Butte" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Monument Valley - Left Mitten, Right Mitten und Merrick Butte</p></div>
<p>Den östlichsten Teil unserer Reise erreichten wir mit den Staaten Colorado und New Mexico. In Colorado befindet sich der recht bekannte Nationalpark Mesa Verde, wo Entdecker des 19. Jahrhunderts verlassene Siedlungen antrafen, die in die Felsen der dortigen Täler gebaut worden waren. Mesa Verde bedeutet „grüner Tisch“, und kommt daher, dass auf den Plateaus über den Tälern mehr Vegetation existiert als in angrenzenden Gegenden, die sehr trocken sind. Daher ein kleines Paradies für die damaligen „Anasazi“ Indianer, wie sie oft bezeichnet werden. Die Felswohnungen an den Felswänden gaben Schutz vor Witterung, die Plateaus lieferten jede Menge Nutzpflanzen und in den Tälern fanden die Bewohner Wasser und Holz. Um 1250 wurden die Wohnungen aber verlassen. Forscher vermuten, dass eine lange Dürreperiode die Einwohner zum Exodus veranlasst hat. Über die Anasazi ist wenig bekannt, da sie keine Schrift besaßen. Doch es wird vermutet, dass sie die Vorfahren von einigen heutigen Stämmen waren, wie z.B. den Zuni oder Hopi.</p>
<div id="attachment_621" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/MesaVerde.JPG"><img class="size-medium wp-image-621" title="Mesa Verde - Cliff Palace" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/MesaVerde-266x200.jpg" alt="Mesa Verde - Cliff Palace" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Mesa Verde - Cliff Palace</p></div>
<div id="attachment_626" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/SanJuanSilvertonDurangoTrain.JPG"><img class="size-medium wp-image-626" title="Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/SanJuanSilvertonDurangoTrain-150x200.jpg" alt="Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad</p></div>
<p>Heraus aus der archaischen Geschichte in die Geschichte des „Wilden Westens“ führt der 236 Meilen lange Rundweg San Juan Skyway durch die Ausläufer der Rocky Mountains. Der Fund von Silber veränderte dieses Gebiet im 19. Jahrhundert. Minen und Dörfer wurden gegründet, um die Rohstoffe aus dem Gebirge zu holen. Telluride, Silverton oder Durango gehören zu den bekanntesten Städtchen und sind wirklich hübsch anzuschauen. Um das Erz zu befördern baute man die Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad, die heute dazu verwendet wird, um Touristen durch die bildhübsche Landschaft zu chauffieren. Für Eisenbahnfans ein Muss.</p>
<div id="attachment_625" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/SanJuanMine.JPG"><img class="size-medium wp-image-625" title="Silberminen in San Juan" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/SanJuanMine-266x200.jpg" alt="Silberminen in San Juan" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Silberminen in San Juan</p></div>
<p>Ansonsten bekommt man hier genau das Bild, das man sich vorstellt, wenn man an den „Goldrausch“ oder in dem Fall besser „Silberrausch“ des Wilden Westens denkt. Minen, Eisenbahn, Gebirge und kleine Städtchen, wo man sich mit ein bisschen Phantasie leicht den Saloon reindenken kann.</p>
<div id="attachment_627" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Telluride.JPG"><img class="size-medium wp-image-627" title="Telluride in den San Juan Mountains" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Telluride-266x200.jpg" alt="Telluride in den San Juan Mountains" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Telluride in den San Juan Mountains</p></div>
<p>Zurück zur Geschichte der Anasazi. Im Chaco Culture National Historic Park in New Mexico befindet sich eine der wichtigsten Fundstätten der Anasazi-Kultur. In den Ruinen kleiner Städte aus Pueblos, die bis zu 3 Obergeschosse hatten, fanden und finden Archäologen Tausende von Objekten, die Aufschlüsse über die Kultur der prähistorischen Stämme liefern. Erst neulich wurden Überreste von Schokolade festgestellt, was darauf hinweist, dass die Bewohner Kontakt zu den Mayas in Mittelamerika hatten. Dies erfuhren wir von einer Rangerin, die eine Gruppe von Leuten auf äußerst interessante Weise durch die Ruinen von Pueblo Bonito führte, dem größten der Dörfer im Chaco Valley.</p>
<div id="attachment_620" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/ChacoCulture.JPG"><img class="size-medium wp-image-620" title="Chaco Culture National Historic Park - Pueblo Bonito" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/ChacoCulture-266x200.jpg" alt="Chaco Culture National Historic Park - Pueblo Bonito" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Chaco Culture National Historic Park - Pueblo Bonito</p></div>
<div id="attachment_624" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/PetrifiedWood.JPG"><img class="size-medium wp-image-624" title="Versteinerter Baum" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/PetrifiedWood-150x200.jpg" alt="Versteinerter Baum" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Versteinerter Baum</p></div>
<p>Nach all der Geschichte wieder ein wenig Natur. Petrified Forest National Park bildet eine dichte Ansammlung von versteinerten Bäumen, die um die 225 Millionen Jahre alt sind. Tote Bäume wurden von Sedimenten begraben, wo chemische Prozesse das Holz in Kristalle umwandelten. Durch Erosion der weichen Sedimente kamen die Bäume schließlich wieder an die Oberfläche &#8211; als versteinerte Baumstämme. Nicht nur ist dieser Vorgang naturwissenschaftlich sehr beeindruckend, sondern die versteinerten Stämme sehen auch noch sehr interessant aus, mit Farben von weißem, rotem, grauem bis violettem Kristall. Hauptproblem des Parks ist Diebstahl. Jeder will natürlich so ein Stückchen haben, was dazu führt, dass monatlich ca. 1 Tonne Gestein mitgenommen wird &#8211; Trotz 375 Dollar Strafe, wenn man erwischt wird.</p>
<div id="attachment_623" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/PetrifiedForestOldFaithful.JPG"><img class="size-medium wp-image-623" title="Petrified Forest - Old Faithful" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/PetrifiedForestOldFaithful-266x200.jpg" alt="Petrified Forest - Old Faithful" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Petrified Forest - Old Faithful</p></div>
<p>Über Walnut Canyon National Monument, wo weitere Felswohnungen prähistorischer Ureinwohner gefunden wurden, erreichten wir gestern Flagstaff in Arizona, das die Basis für die meisten Grand-Canyon-Besucher bildet. So auch für uns am heutigen Tage. Doch dazu mehr im letzten Eintrag über den Westen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/21/der-westen-teil-iii-15-9-20-9/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Westen Teil II (10.9. – 15.9.)</title>
		<link>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/18/der-westen-teil-ii-10-9-%e2%80%93-15-9/</link>
		<comments>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/18/der-westen-teil-ii-10-9-%e2%80%93-15-9/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 01:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://martinatgt.scytale.org/?p=614</guid>
		<description><![CDATA[Auf halber Strecke von Yosemite nach Las Vegas, Nevada, durchquerten wir eine der unwirtlichsten Gegenden Nordamerikas: Death Valley. Es war interessant zuzuschauen, wie das Außenthermometer im Auto stetig nach oben ging je näher wir kamen. Bei 100 Grad Fahrenheit (definiert nach Herrn Fahrenheits Körpertemperatur, also ca. 37 Grad Celsius) war noch nicht Schluss; bis auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf halber Strecke von Yosemite nach Las Vegas, Nevada, durchquerten wir eine der unwirtlichsten Gegenden Nordamerikas: Death Valley. Es war interessant zuzuschauen, wie das Außenthermometer im Auto stetig nach oben ging je näher wir kamen. Bei 100 Grad Fahrenheit (definiert nach Herrn Fahrenheits Körpertemperatur, also ca. 37 Grad Celsius) war noch nicht Schluss; bis auf 116 Fahrenheit stieg das Thermometer, was über 45 Grad Celsius sind. Und die haben wir gespürt als wir für kurze Ausblicke aus dem Auto ausstiegen. Innerhalb kürzester Zeit ist der Körper mit Schweiß bedeckt. Death Valley ist von zwei Bergzügen begrenzt, die sich voneinander wegbewegen, so dass sich das Tal immer weiter absenkt. Der tiefste Punkt ist um die 30 Meter unter Null. Landschaftlich sieht man eine weite, kahle Ebene, die meist aus Fels, teils aus Sand und teils aus Salz besteht, wie z.B. Devil’s Golf Course (Des Teufels Golfplatz), der aus unzähligen kleinen Salzhügeln besteht, die man in der Hitze knistern hört, während sich die Salzkristalle vergrößern und zusammenziehen.</p>
<div id="attachment_608" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/DeathValley.JPG"><img class="size-medium wp-image-608" title="Death Valley - Devil's Golf Course" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/DeathValley-300x168.jpg" alt="Death Valley - Devil's Golf Course" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Death Valley - Devil&#39;s Golf Course</p></div>
<p>In Las Vegas war es nicht ganz so heiß, „nur“ so um die 100 Grad. Es ist gleichzeitig erstaunlich und lächerlich, wie inmitten einer Wüste ein solches Zentrum des Konsums entstehen konnte. Die Stadt ist einfach nur verrückt. Entlang des „Strip“ übertreffen sich die Hotels an Originalität und Prunk. Das „Paris“ baut mal kurz einen 1:2 Nachbau des Eiffelturms oder das „New York New York“ besagte Skyline samt Freiheitsstatue.</p>
<div id="attachment_611" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/NewYorkNewYork.JPG"><img class="size-medium wp-image-611" title="Las Vegas - New York, New York" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/NewYorkNewYork-266x200.jpg" alt="Las Vegas - New York, New York" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Las Vegas - New York, New York</p></div>
<p>Das „Luxor“ dreht sich rund um Ägypten mit Sphinx, Pyramide und Obelisken, das „Caesar“ ganz im Stil des alten Rom und das „Venetian“ zeigt Venedigs Kanäle garantiert witterungssicher im Hotel.</p>
<div id="attachment_612" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Venetian.JPG"><img class="size-medium wp-image-612" title="Las Vegas - Im Venetian" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Venetian-266x200.jpg" alt="Las Vegas - Im Venetian" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Las Vegas - Im Venetian</p></div>
<p>So geht es gerade weiter: Bellagio mit der berühmten abendlichen Springbrunnen-Show, Pallazo, Mandalay Bay,… Wir waren im „Stratosphere“ untergebracht, das aus dem Hotel und dem höchsten Turm westlich des Mississippi besteht. Als Hotelgäste durften wir so oft nach oben wie wir wollten. Die Fahrattraktionen auf dem Turm kosteten aber extra. Z.B. konnte man sich in ein Fahrgerät setzen, das auf den Abgrund zufährt, um dann kurz vorher abzubremsen. Nichts für Leute mit Höhenangst… In jedem Hotel befindet sich ein Kasino, mit dem die Hotels wohl das meiste Geld machen. Denn die Stadt selbst war nicht übermäßig teuer (frei parken, keine Zuschläge bei McDonalds,…). Logischerweise wird man vom Parkhaus zur Rezeption quer durchs Kasino geführt, und zum Zimmer dann noch mal zurück. Abends versuchten wir dann unser Glück beim „Megabucks“. Mit 3 Dollar Einsatz bestand die Chance auf über 10 Millionen Gewinn. Frederik und ich teilten uns den Einsatz und bevor wir wussten, was los war, war das Geld auch schon weg. Keine 10 Millionen. Naja, wenn wir schon nicht die Wedding Chapels ausprobieren konnten, haben wir wenigstens ein bisschen Geld im Kasino gelassen. Insgesamt kann man auf jeden Fall seinen Spaß haben in Las Vegas, das muss man der Stadt lassen, auch wenn es dekadenter kaum geht.</p>
<div id="attachment_610" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/LasVegas.JPG"><img class="size-medium wp-image-610" title="Las Vegas - Blick auf den Strip" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/LasVegas-266x200.jpg" alt="Las Vegas - Blick auf den Strip" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Las Vegas - Blick auf den Strip</p></div>
<div id="attachment_609" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/HooverDam.JPG"><img class="size-medium wp-image-609" title="Hoover Damm" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/HooverDam-150x200.jpg" alt="Hoover Damm" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hoover Damm</p></div>
<p>Den heißen Tag in Las Vegas überbrückten wir übrigens mit einem Besuch des Hoover Damm, der sich nur einige Meilen außerhalb der Stadt an der Grenze zu Arizona befindet. Mir hauptsächlich als Weltwunder im Computerspiel „Civilization 2“ bekannt, war es sehr beeindruckend dieses Riesenbauwerk in Realgröße zu sehen &#8211; Keine Chance mit meiner Kamera, die Dimensionen auf ein Bild zu bekommen… Der Damm und der dadurch angestaute See versorgen u.a. Las Vegas mit Elektrizität und Wasser. Nach diesen Auswüchsen menschlichen Schaffens wandten wir uns wieder den Wundern der Natur zu.</p>
<p>Im Süden Utahs befinden sich fünf Nationalparks, die alle Facetten der Canyons in dieser Gegend präsentieren. Durch die Verschiebung der Kontinentalplatten erhob sich diese Gegend, wodurch zu Stein gewordene Sedimente nach oben gehievt wurden. Dadurch entstanden Terrassen von verschiedenem Gestein, die durch Erosion des weichen Sandsteins zu unglaublich kreativen Gebilden geformt wurden.</p>
<p>Zion National Park erscheint ähnlich wie Yosemite oder King’s Canyon, allerdings in rötlichem Sandstein: Ein Tal flankiert von nahezu senkrechten Felswänden. Dieses Tal entstand aber nicht durch Gletscher wie Yosemite, sondern durch den Fluss im Tal, der sich durch den weichen Sandstein frisst.</p>
<div id="attachment_613" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Zion.JPG"><img class="size-medium wp-image-613" title="Zion National Park" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Zion-266x200.jpg" alt="Zion National Park" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Zion National Park</p></div>
<p>Bryce National Park ist äußerst beeindruckend. Erosion führte hier zu Wäldern von Sandsteinpfeilern, genannt „Hoodoos“.</p>
<div id="attachment_605" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Bryce.JPG"><img class="size-medium wp-image-605" title="Bryce Canyon National Park" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Bryce-266x200.jpg" alt="Bryce Canyon National Park" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bryce Canyon National Park</p></div>
<p>Der Name Capitol Reef National Park rührt von der Ähnlichkeit der Landschaft mit einem Riff im Ozean.</p>
<div id="attachment_607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/CapitolReef.JPG"><img class="size-medium wp-image-607" title="Capitol Reef National Park" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/CapitolReef-266x200.jpg" alt="Capitol Reef National Park" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Capitol Reef National Park</p></div>
<p>Im Canyonlands National Park sieht man die typischen Canyons: Riesige Terrassen von Sedimenten.</p>
<div id="attachment_606" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Canyonlands.JPG"><img class="size-medium wp-image-606" title="Canyonlands National Park" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Canyonlands-266x200.jpg" alt="Canyonlands National Park" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Canyonlands National Park</p></div>
<p>Abschließend sahen wir den Arches National Park, dessen Spezialität natürliche Brücken aus Gestein sind.</p>
<div id="attachment_604" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Arches.JPG"><img class="size-medium wp-image-604" title="Arches National Park" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Arches-266x200.jpg" alt="Arches National Park" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Arches National Park</p></div>
<p>Momentan befinden wir uns in Farmington, New Mexico, von wo wir Mesa Verde und den San Juan Skyway unternahmen. Morgen geht&#8217;s wieder Richtung Westen: Über den Grand Canyon und Phoenix nach San Diego, wo der Flieger nach Atlanta wartet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/18/der-westen-teil-ii-10-9-%e2%80%93-15-9/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Westen Teil I (4.9.-10.9.)</title>
		<link>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/15/der-westen-teil-i-4-9-10-9/</link>
		<comments>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/15/der-westen-teil-i-4-9-10-9/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 04:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://martinatgt.scytale.org/?p=587</guid>
		<description><![CDATA[Die Nacht zwischen Hawaii und Kalifornien war ziemlich kurz gewesen, als Frederik und ich in Los Angeles aus dem Flugzeug stiegen, da es sich um einen Nachtflug handelte. Glücklicherweise konnten wir im Hotel in Hollywood gleich einchecken und noch bis 12 Mittags schlafen. Danach ging es auf den bekannten Hollywood Walk of Fame, wo Legenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nacht zwischen Hawaii und Kalifornien war ziemlich kurz gewesen, als Frederik und ich in Los Angeles aus dem Flugzeug stiegen, da es sich um einen Nachtflug handelte. Glücklicherweise konnten wir im Hotel in Hollywood gleich einchecken und noch bis 12 Mittags schlafen. Danach ging es auf den bekannten Hollywood Walk of Fame, wo Legenden des Entertainment sternförmig im Boden verewigt wurden. Neben einleuchtenden Personen wie Walt Disney, Charly Chaplin oder Marylin Monroe, war die Sichtung von Strawinsky oder den Simpsons doch eher überraschend. Der Walk of Fame zieht sich aber dermaßen, dass wir es irgendwann aufgegeben haben, alles abzulaufen. Den berühmten Blick auf das Hollywood-Schild verpassten wir aber nicht.</p>
<div id="attachment_591" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/2hHollywood.JPG"><img class="size-medium wp-image-591" title="Hollywood, L.A." src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/2hHollywood-266x200.jpg" alt="Hollywood, L.A." width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hollywood, L.A.</p></div>
<div id="attachment_588" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/0vWalkofFame.JPG"><img class="size-medium wp-image-588" title="Hollywood Walk of Fame" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/0vWalkofFame-150x200.jpg" alt="Hollywood Walk of Fame" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hollywood Walk of Fame</p></div>
<p>Das Abendprogramm ergab sich spontan aufgrund der Nähe zu unserem Hotel in der Hollywood Bowl, wo Filmmusikkomponist John Williams zusammen mit den L.A. Philharmonikern als Dirigent tätig wurde und seine bekanntesten Schlager und Bearbeitungen bekannter Filmmelodien zum Besten gab. In der Zugabe durfte natürlich sein bekanntestes Werk, die Star Wars Musik, nicht fehlen: Yoda’s Thema, die Eingangsmelodie und der Marsch der dunklen Seite wurden unter schwingenden Lichtschwertern vieler Fans vorgetragen. Indiana Jones wurde dem Publikum aber am Ende verwehrt. Zum Abschluss unseres kurzen Aufenthalts in L.A. fuhren wir am nächsten Tag den Sunset Boulevard nach Santa Monica und weiter nach Downtown, wo wir uns u.a. die Disney Concert Hall, die Cathedral of our Lady of the Angels und das Contemporary Art Museum anschauten.</p>
<div id="attachment_589" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/1hHollywoodBowl.JPG"><img class="size-medium wp-image-589" title="John Williams in der Hollywood Bowl" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/1hHollywoodBowl-266x200.jpg" alt="John Williams in der Hollywood Bowl" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">John Williams in der Hollywood Bowl</p></div>
<div id="attachment_590" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/1vSequoiaGeneralSherman.JPG"><img class="size-medium wp-image-590" title="General Sherman Tree - &quot;größter&quot; Baum der Welt" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/1vSequoiaGeneralSherman-150x200.jpg" alt="General Sherman Tree - &quot;größter&quot; Baum der Welt" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">General Sherman Tree - &quot;größter&quot; Baum der Welt</p></div>
<p>Ca. 3 Stunden nördlich liegen die National Parks Sequoia und King’s Canyon. Im Sequoia Park wachsen die volumenmäßig größten Bäume der Welt (Die höchsten sind die Redwoods im Norden Kaliforniens). General Sherman Tree trägt den Titel „größter Baum der Welt“ mit 52.500 Kubikfüßen – Wer Lust hat, darf das mal in metrische Einheiten umrechnen… Doch nicht nur die überdimensional großen Bäume machen Sequoia interessant; auch landschaftlich gibt der Park einiges her. Kleinere und größere  Wanderwege machen die Wälder gut zugänglich.</p>
<div id="attachment_593" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/3hSequoia.JPG"><img class="size-medium wp-image-593" title="Im Sequoia Nationalpark" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/3hSequoia-266x200.jpg" alt="Im Sequoia Nationalpark" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Im Sequoia Nationalpark</p></div>
<p>Etwas weiter nördlich geht es quasi fließend in den King’s Canyon Park über. Dieses Tal wurde von Gletschern gefräst und besticht daher durch seine beeindruckenden Felsformationen. Wälder im Tal und idyllische Wiesen mit Bächen zeichnen ein malerisches Bild.</p>
<div id="attachment_595" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/4hKingsCanyon.JPG"><img class="size-medium wp-image-595" title="Kings Canyon - Zumwalt Meadow" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/4hKingsCanyon-266x200.jpg" alt="Kings Canyon - Zumwalt Meadow" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Kings Canyon - Zumwalt Meadow</p></div>
<div id="attachment_592" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/2vSFCityHall.JPG"><img class="size-medium wp-image-592" title="San Francisco - City Hall" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/2vSFCityHall-150x200.jpg" alt="San Francisco - City Hall" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">San Francisco - City Hall</p></div>
<p>Nach so viel Natur war wieder ein wenig Stadthektik angesagt, was mit San Francisco voll und ganz gegeben war. Mit dem Hotel direkt am Union Square hatten wir schon so unsere Probleme mit unserem Auto an den Massen an Touristen vorbeizukommen, die die Straßen wie Ameisen zu überqueren schienen. Bevor wir uns darunter mischten, besuchten wir Andreas, einen Kommilitonen aus  Stuttgart, der inzwischen in Stanford ca. 50 km südlich von San Francisco studiert. Nach einer Tour durch den traditionsreichen Campus, verbrachten wir einen gemütlichen Grillabend in Andreas’ ehemaliger WG. Sightseeing folgte am folgenden Morgen. Mit dem Cable Car erreichten wir Fisherman’s Wharf in der Hafenbucht, wo es neben einigen maritimen Dingen (Schiffe, Seelöwen, …) auch einen Blick auf Alcatraz, die Gefängnisinsel in der Bucht, gibt. Mit Bus, Cable Car und zu Fuß bahnten wir unseren Weg über die vielen Hügel, wo sich immer wieder schöne Blicke über die Stadt und auf interessante Gebäude boten. Am letzten Tag in San Francisco machten wir eine Tour durch die City Hall, die von einer ehemaligen Mitarbeiterin geführt wurde, die die Geschichte der Stadt selbst miterlebt hat (Mord an Harvey Milk, Erdbeben 1989,…). Direkt daneben liegt das Asian Art Museum, das trotz der Kürze der Zeit großartig war, um einen Einblick in diese eher fremde Art der Kunst zu gewinnen. Auf jeden Fall lohnenswert!</p>
<div id="attachment_597" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/6hSanFrancisco.JPG"><img class="size-medium wp-image-597" title="San Francisco" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/6hSanFrancisco-300x168.jpg" alt="San Francisco" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">San Francisco</p></div>
<p>Wo bleibt denn das Markenzeichen von San Francisco, mag sich der Leser fragen. Und hier ist es. Über die Golden Gate Bridge, die wie so oft im Nebel lag während sonst überall die Sonne schien, verließen wir San Francisco nach Norden und dann Osten in Richtung Yosemite National Park.</p>
<div id="attachment_596" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/5hSFGoldenGateBridge.JPG"><img class="size-medium wp-image-596" title="San Francisco - Golden Gate Bridge" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/5hSFGoldenGateBridge-266x200.jpg" alt="San Francisco - Golden Gate Bridge" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">San Francisco - Golden Gate Bridge</p></div>
<div id="attachment_594" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/3vYosemiteHoernchen.JPG"><img class="size-medium wp-image-594" title="Grüße vom &quot;Berghörnchen&quot; aus Yosemite" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/3vYosemiteHoernchen-150x200.jpg" alt="Grüße vom &quot;Berghörnchen&quot; aus Yosemite" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Grüße vom &quot;Berghörnchen&quot; aus Yosemite</p></div>
<p>Yosemite ist wohl der bekannteste Nationalpark in den USA. Über 3,5 Millionen Besucher strömen jährlich in den Park. Glücklicherweise war die Hauptreisezeit schon vorbei, so dass wir staufrei durch den Park kamen. Hauptmerkmal sind die senkrechten, von Gletschern geformten Felsen, die das Yosemite-Tal bilden. Zunächst gebot uns die Faulheit, den Aufstieg gar nicht erst zu versuchen, als wir die ca. 1 km hohen Klippen hochschauten. Doch nach einigen hundert Metern zu Fuß im Tal, wollten wir doch ein wenig mehr sehen und hatten vor, ungefähr bis zur Hälfte hochzulaufen, um einen schönen Blick zu haben. Auf halber Strecke trafen wir dann ein Ehepaar, das einen Tourbus zum Gipfel genommen hatte, nun aber zu Fuß den Abstieg nahm. Freundlicherweise gaben sie uns das Retourticket, so dass wir vom Gipfel mit dem Bus zurück ins Tal fahren konnten. Also machten wir am Ende doch die ganze Tour bis an den Glacier Point Gipfel, ca. 975 Höhenmeter. Der Rückweg zu Fuß wäre nach dieser Anstrengung doch recht beschwerlich gewesen. Die Lehre davon ist aber eindeutig: Zu Fuß erlebt man die Nationalparks auf ganz andere Weise. Wenn man also Zeit hat, raus aus dem Auto und schwitzen…</p>
<div id="attachment_598" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/7hYosemite.JPG"><img class="size-medium wp-image-598" title="Yosemite Valley mit El Capitan (rechter Fels)" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/7hYosemite-266x200.jpg" alt="Yosemite Valley mit El Capitan (rechter Fels)" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Yosemite Valley mit El Capitan (rechter Fels)</p></div>
<p>Der Erzählstoff für den nächsten Eintrag ist fast schon bereit. Allerdings noch nicht der Text. Kleine Vorschau: Death Valley, Las Vegas und die Canyons in Süd-Utah.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/15/der-westen-teil-i-4-9-10-9/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hawaii Teil II (29.8.-2.9.)</title>
		<link>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/03/hawaii-teil-ii-29-8-2-9/</link>
		<comments>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/03/hawaii-teil-ii-29-8-2-9/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 08:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://martinatgt.scytale.org/?p=575</guid>
		<description><![CDATA[Die folgenden zwei Tage widmeten wir den Vulkanen auf Big Island. Ein Nationalpark macht den Besuchern den jüngsten und aktivsten Vulkan, Kilauea Caldera, zugänglich. Dort sieht man nicht nur den rauchenden Krater, sondern auch Dinge wie Schwefelbänke, rauchende Felsspalten und viele erloschene Krater. Die Landschaft mit dem zum Teil sehr jungen schwarzen Lavagestein ist beeindruckend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgenden zwei Tage widmeten wir den Vulkanen auf Big Island. Ein Nationalpark macht den Besuchern den jüngsten und aktivsten Vulkan, Kilauea Caldera, zugänglich. Dort sieht man nicht nur den rauchenden Krater, sondern auch Dinge wie Schwefelbänke, rauchende Felsspalten und viele erloschene Krater. Die Landschaft mit dem zum Teil sehr jungen schwarzen Lavagestein ist beeindruckend und erinnert manchmal an eine Mondlandschaft. Ein ander Mal sieht man eine wie noch flüssige Oberfläche erstarrter Lava.</p>
<div id="attachment_577" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/1KilaueaCaldera.JPG"><img class="size-medium wp-image-577" title="Kilauea Caldera im Volcano National Park" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/1KilaueaCaldera-300x168.jpg" alt="Kilauea Caldera im Volcano National Park" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Kilauea Caldera im Volcano National Park</p></div>
<p>Alle Inseln Hawaiis entstanden durch Vulkanismus. Ein &#8220;Hotspot&#8221;, d.h. eine unterirdische Magmablase drückt regelmäßig Magma an die Erdoberfläche, während sich die Erdplatte verschiebt. So entstehen Unterwasserberge wie Spritzgebäck auf dem Backblech, die dann zu Inseln werden, wenn sie groß genug werden. Die Inseln im Westen sind älter und erodiert. Big Island liegt ganz im Osten, so dass hier durch Vulkanismus immer neue Inselmasse entsteht. Das merkt man auch im Nationalpark, wo Lavaströme immer wieder die Landschaft ändern, so dass Wanderwege und Straßen eines Tages nicht mehr da sind, wo sie einmal waren.</p>
<div id="attachment_578" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/2LavaAufStrasse.JPG"><img class="size-medium wp-image-578" title="Ende der Straße" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/2LavaAufStrasse-266x200.jpg" alt="Ende der Straße" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Ende der Straße</p></div>
<p>Aktuell kann man Lava östlich außerhalb des Parks beobachten, wie sie unter einen großen Rauchwolke ins Meer fließt. Aus Sicherheitsgründen ist man schon noch gut einen Kilometer weg, doch das Geschehen ist trotzdem sehr beeindruckend. Bei Nacht kann man die leuchtende Lava und die Reflektionen im Licht am besten sehen. Leider sind aber auch viele Leute um einen rum, die teilweise wohl nicht wissen, wie man einen Blitz ausschaltet, bzw. wozu er gut ist und wozu nicht&#8230;</p>
<div id="attachment_579" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/3LavaInsMeer.JPG"><img class="size-medium wp-image-579" title="Lava fließt ins Meer" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/3LavaInsMeer-266x200.jpg" alt="Lava fließt ins Meer" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Lava fließt ins Meer</p></div>
<p>Mit dem Städtchen Hilo erreichten wir den nordöstlichen Teil der Insel. Einen Tagesausflug widmeten wir Mauna Kea, mit 4205 m über Null der höchste Berg hier, und wenn man die Gesamtgröße vom Meeresboden misst &#8211; der größte der Welt! Ursprünglich hatten wir vor, vom Visitor Center, das auf etwa 3000 m liegt, mit unserem Jeep nach oben zu fahren. Doch wegen planungstechnischen Defiziten waren wir schon morgens um 10 Uhr dort und wollten  eigentlich den Sonnenuntergang von oben anschauen&#8230; Was also tun den ganzen Tag, wo nichts ist außer der Berg? &#8211; Hochlaufen! Der Ranger vor Ort schlug uns vor, die ca. 4-6 Stunden zu nutzen, um die 1200 Höhenmeter zu überwinden. Und wir haben es alle ans Ziel geschafft, Frederik und Alex die letzten Meter per Anhalter, doch alle zum Sonnenuntergang oben. Der Aufstieg war sehr hart: Dünne Luft, äußerst trockene Luft, pralle Sonne (Schon beim Visitor Center befanden wir uns ein wenig über den Wolken.)</p>
<div id="attachment_580" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/4MaunaKea.JPG"><img class="size-medium wp-image-580" title="Mauna Kea - 4205 m " src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/4MaunaKea-266x200.jpg" alt="Mauna Kea - 4205 m" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Mauna Kea - 4205 m</p></div>
<p>Belohnt wurden wir von einem fantastischen Sonnenuntergang. Mauna Kea ist ein älterer Vulkan, der quasi als erloschen gilt. Die klare Luft veranlasste viele Forschunggruppen hier Observatorien zu errichten, die den glasklaren Sternenhimmel erforschen.</p>
<div id="attachment_581" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/5SunsetMaunaKea.JPG"><img class="size-medium wp-image-581" title="Sonnenuntergang auf Mauna Kea" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/5SunsetMaunaKea-300x168.jpg" alt="Sonnenuntergang auf Mauna Kea" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang auf Mauna Kea</p></div>
<div id="attachment_582" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/6AkakaFalls.JPG"><img class="size-medium wp-image-582" title="Akaka Falls" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/6AkakaFalls-150x200.jpg" alt="Akaka Falls" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Akaka Falls</p></div>
<p>Etwas ruhiger ging es am nächsten Tag weiter mit einigen kleinen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Akaka Falls (Wasserfälle), die in einem Regenwald senkrecht in die Tiefe stürzen. Das typisch amerikanische Verhalten, alles mit dem Auto besuchen zu können, kam uns nach Mauna Kea sehr zu gute. Weiter ging es zum Waipio Valley, einem der schönsten Täler der Insel. Trotz saurer  Beine liefen wir den bis zu 25% steilen und 400 Höhenmeter tiefen Weg ins Tal hinunter (und wieder hoch), wo der höchste Wasserfall Hawaiis wartete &#8211; nicht ganz so photogen wie die Akaka Falls, aber eben der höchste&#8230;</p>
<div id="attachment_583" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/7WaipioValley.JPG"><img class="size-medium wp-image-583" title="Waipio Valley" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/7WaipioValley-266x200.jpg" alt="Waipio Valley" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Waipio Valley</p></div>
<p>Um einmal einen Eindruck zu zeigen, wie abwechslungsreich Big Island ist, befindet sich unten ein Bild, das in den Höhen um Waimea entstanden ist. Hier fühlt man sich wie zu Hause: Weideland, Kühe, Hügel, Laubbäume &#8211; Alles gerade einmal einige Kilometer weg von Regenwald, Sandstrand oder Gebirge.</p>
<div id="attachment_584" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/8Weideland.JPG"><img class="size-medium wp-image-584" title="Weideland auf Hawaii" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/8Weideland-266x200.jpg" alt="Weideland auf Hawaii" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Weideland auf Hawaii</p></div>
<p>Morgen ist die Reise durch Hawaii schon zu Ende. Wir genießen gerade noch die Annehmlichkeiten eines kleinen Appartments in Waikoloa (2 Schlafzimmer, Sofa, Küche, 2 Bäder, Waschmaschine&#8230;), bevor es dann morgen zurück geht. Alex kehrt direkt, d.h. indirekt über Atlanta, nach Deutschland zurück, während Frederik und ich noch 3 Wochen durch den Westen der USA touren. Einen schöneren Ort als Hawaii zu finden, ist nicht ganz einfach, aber nach einer Woche hier ist eine Traumaussicht oder ein Traumstrand nach dem anderen fast schon normal. Zum Leben wäre es hier aber nicht mein Traum, dazu ist doch ein bisschen zu wenig Zivilisation hier. Für eine oder einige Wochen Urlaub &#8211; traumhaft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://martinatgt.scytale.org/2009/09/03/hawaii-teil-ii-29-8-2-9/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hawaii Teil I (25.8.-28.8.)</title>
		<link>http://martinatgt.scytale.org/2009/08/30/hawaii-teil-i-25-8-28-8/</link>
		<comments>http://martinatgt.scytale.org/2009/08/30/hawaii-teil-i-25-8-28-8/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 06:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://martinatgt.scytale.org/?p=562</guid>
		<description><![CDATA[Mit einem ersten Flug in einer Boeing 747, auch bekannt als Jumbo, erreichten Alex, Frederik und ich am Dienstag das lang ersehnte Ziel: Hawaii. Nach ca. 9 Stunden Flug von Atlanta landeten wir etwas unsanft im Landeanflug in Honolulu, der Hauptstadt des Bundesstaats Hawaii auf der Insel Oahu. Diese Insel ist mit Abstand die touristischste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_569" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/waikiki.JPG"><img class="size-medium wp-image-569" title="Waikiki Beach" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/waikiki-150x200.jpg" alt="Waikiki Beach" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Waikiki Beach</p></div>
<p>Mit einem ersten Flug in einer Boeing 747, auch bekannt als Jumbo, erreichten Alex, Frederik und ich am Dienstag das lang ersehnte Ziel: Hawaii. Nach ca. 9 Stunden Flug von Atlanta landeten wir etwas unsanft im Landeanflug in Honolulu, der Hauptstadt des Bundesstaats Hawaii auf der Insel Oahu. Diese Insel ist mit Abstand die touristischste des Archipelagos, u.a. bekannt für Waikiki Beach, Diamond Head oder Pearl Harbor. Mit einem Mietwagen fuhren wir zunaechst zum Hotel in Waikiki, das ganz und gar nicht so aussieht, wie man es vom Spiel &#8220;Hotel&#8221; kennt. Statt Holzhütten gibt es hier Hotelkomplexe, welche einem natürlich nicht das romantische Stranderlebnis garantieren. Gegen Sonnenuntergang in der seichten Bucht im Schein der Stadtlichter zu liegen, hat aber definitiv seinen eigenen Reiz.</p>
<p>Am nächsten Tag gegen 6:30 Uhr  besuchten wir das nahgelegene Pearl Harbor, wo 1941 Japan in einem Überaschungsangriff die amerikanische Pazifikflotte versenkte. Interessanterweise scheint 6 Uhr morgens hier keine sehr frühe Zeit zu sein. Vermutlich aufgrund der vielen Touristen mit Jetlag scheint hier der Alltag um 2 Stunden vorverlegt zu sein. Bei Pearl Harbor sieht man neben allem möglichen anderen Militärgerät, die Erinnerungsstätte für das Kriegsschiff USS Arizona, die direkt über dem gesunkenen Schiff erbaut wurde.</p>
<div id="attachment_567" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/pearlharbor.JPG"><img class="size-medium wp-image-567" title="Pearl Harbor - USS Arizona Memorial" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/pearlharbor-266x200.jpg" alt="Pearl Harbor - USS Arizona Memorial" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Pearl Harbor - USS Arizona Memorial</p></div>
<p>Den angefangenen Tag &#8211; es war gerade mal 10 oder 11 Uhr als wir in Pearl Harbor fertig waren &#8211; nutzten wir für eine Rundreise durch Oahu. Neben zahlreichen &#8220;Postkartenstränden&#8221; sahen wir im Landesinneren die typische Berglandschaft Hawaii&#8217;s, die durch Erosion alter Vulkane entstand. Der Nuuanu Pali Lookout bot einen grandiosen Ausblick auf die Küste.</p>
<div id="attachment_566" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/nuuanuPali.JPG"><img class="size-medium wp-image-566" title="Nuuanu Pali Lookout" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/nuuanuPali-300x168.jpg" alt="Nuuanu Pali Lookout" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Nuuanu Pali Lookout</p></div>
<div id="attachment_565" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/honoluluhochhaus.JPG"><img class="size-medium wp-image-565" title="Honolulu Downtown" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/honoluluhochhaus-150x200.jpg" alt="Honolulu Downtown" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Honolulu Downtown</p></div>
<p>Die Tage hier sind wirklich extrem lange, wenn man schon vor 7 aus dem Haus geht&#8230; Am nächsten Morgen bezwangen wir den Diamond Head, einen erloschenen Krater am Rande Waikikis, spazierten dann gegen Mittag durch Honolulu&#8217;s Downtown und fuhren nachmittags die West- und die Nordküste entlang. Honolulu ist im Prinzip eine typische amerikanische Stadt ähnlich wie Miami. Neben dem Zentrum mit Wolkenkratzern, gibt es ein Chinatown und das Regierungsviertel. Dort gibt es neben dem aktuellen Kapitol, einen alten Hawaiianischen Königspalast und Statuen alter Könige, die hier regierten, bevor die USA die Inseln annektierten. Alles in allem sehr beeindruckend und abwechslungsreich, wie auch die Strände an der Nordküste, die für Surfer besonders reizend sind.</p>
<div id="attachment_563" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/beach.JPG"><img class="size-medium wp-image-563" title="Strand auf Oahu" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/beach-300x168.jpg" alt="Strand auf Oahu" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Strand auf Oahu</p></div>
<p>Momentan befinden wir uns auf Big Island, der größten Insel Hawaiis. Von Kona&#8217;s mini-Flughafen fuhren wir über Captain Cook (der Hawaii entdeckt hat) die Westküste zum südlichsten Punkt der USA. Zuvor besuchten wir den Puuhonua o Honaunau National Historic Park, die den Ureinwohnern Hawaiis als spirituelles Refugium diente. In meinem Leben hab ich noch keinen so idyllischen Ort gesehn&#8230; Palmen, türkisblaue Bucht, Holzskulpturen, eine Schildkröte, Schmetterlinge &#8211; fabulös.</p>
<div id="attachment_568" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Puuhonua.JPG"><img class="size-medium wp-image-568" title="Puuhonua o Honaunau National Historic Park" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Puuhonua-266x200.jpg" alt="Puuhonua o Honaunau National Historic Park" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Puuhonua o Honaunau National Historic Park</p></div>
<p>Nahe dem südlichsten Punkt gibt es einen olivgrünen und einige Meilen einen schwarzen Strand. Diese Laune der Natur ist dem Vulkanismus auf der Insel zu verdanken, über den im nächsten Eintrag mehr zu berichten sein wird. An meinem Schreibstil ist schon zu erkennen, dass es hier total viel zu sehen gibt, dass ich fast nur zum Auflisten komme. Die Eindrücke, die man hier bekommt, sind aber unglaublich.</p>
<div id="attachment_564" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/blacksand.JPG"><img class="size-medium wp-image-564" title="Black Sand Beach" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/blacksand-300x168.jpg" alt="Black Sand Beach" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Black Sand Beach</p></div>
<p>Noch vier Tage verbleiben auf Hawaii, wo wir morgen von Volcano Village nach Hilo aufbrechen. Mit etwas Glück werden wir Lava sehen, die ins Meer fließt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://martinatgt.scytale.org/2009/08/30/hawaii-teil-i-25-8-28-8/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Anfang vom Ende</title>
		<link>http://martinatgt.scytale.org/2009/08/24/der-anfang-vom-ende/</link>
		<comments>http://martinatgt.scytale.org/2009/08/24/der-anfang-vom-ende/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 18:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://martinatgt.scytale.org/?p=554</guid>
		<description><![CDATA[Es ist also tatsächlich geschafft &#8211; Ich, die Thesis, zwei Paper, Verabschieden, Zelte abbauen&#8230; Ich bin so froh, dass die harte Arbeit der letzten Wochen vorbei ist, so froh, morgen in den Urlaub zu fahren (Hawaii und der Westen), so froh, bald wieder zu Hause zu sein, und so traurig, dass es schon vorbei ist.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist also tatsächlich geschafft &#8211; Ich, die Thesis, zwei Paper, Verabschieden, Zelte abbauen&#8230; Ich bin so froh, dass die harte Arbeit der letzten Wochen vorbei ist, so froh, morgen in den Urlaub zu fahren (Hawaii und der Westen), so froh, bald wieder zu Hause zu sein, und so traurig, dass es schon vorbei ist.</p>
<p>Das Schreiben der Thesis verlief recht erfolgreich. Für fast zwei Wochen habe ich drei Schichten täglich gemacht (also noch nach dem Abendessen), was sowohl körperlich als auch emotional sehr anstrengend war. Doch das Ergebnis, die Arbeit ausgedruckt in Händen zu halten,  macht umso glücklicher und zufriedener. Anfangs wollte ich alle drei Paper (eins für die Konferenz und zwei für Journals) angehen, doch Mitte letzter Woche habe ich eingesehen, dass das nur mit äußerstem Stress möglich gewesen wäre, und so ein schönes Abschiednehmen verhindert hätte. Ich bin also die letzten Tage etwas ruhiger angegangen, und bin definitiv froh, dass ich es so gemacht habe.</p>
<p>Wie gesagt, morgen früh geht es zusammen mit Alex und Frederik nach Hawaii, bis zum 3. September. Danach fliegen Frederik und ich nach Kalifornien, von wo wir einen Roadtrip durch die Staaten Nevada, Arizona, Utah, Colorado und New Mexico starten. Alles in allem bin ich am 24.9. wieder für eine Nacht in Atlanta und komme dann am 26.9. abends in Stuttgart an. Das erste Urlaubsbild gibts aber jetzt schon:  So in etwa werde ich die nächste Woche am Strand liegen&#8230;.</p>
<div id="attachment_558" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/01Meerkatze.jpg"><img class="size-medium wp-image-558" title="Urlaub........." src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/01Meerkatze-300x165.jpg" alt="Urlaub........." width="300" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Urlaub.........</p></div>
<p>(Das Bild entstand übrigens am Samstag beim Besuch im Atlantaer Zoo.) Das Kapitel USA ist also noch nicht zugeschlagen für dieses Jahr und es werden noch ein paar Einträge folgen, um die Geschichte zum Ende zu bringen. Bis dahin allen noch einen schönen Sommer und &#8211; Aloha!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://martinatgt.scytale.org/2009/08/24/der-anfang-vom-ende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>QNDE (Quantitative Nondestructive Evaluation) Konferenz in Kingston, Rhode Island</title>
		<link>http://martinatgt.scytale.org/2009/08/14/qnde-quantitative-nondestructive-evaluation-konferenz-in-kingston-rhode-island/</link>
		<comments>http://martinatgt.scytale.org/2009/08/14/qnde-quantitative-nondestructive-evaluation-konferenz-in-kingston-rhode-island/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 03:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Summer Term (Mai'09-Aug'09)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://martinatgt.scytale.org/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich schon ein alter Hut, aber die Arbeit an der Thesis kostete einfach zu viel Zeit in den letzten Wochen. Daher nun ein Nachtrag zur QNDE Konferenz in Kingston im Ocean State Rhode Island, die nahezu unser komplettes Lab Ende Juli besuchte. Kingston ist ein kleines Städtchen zwischen New York und Boston. Mit dem Flugzeug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich schon ein alter Hut, aber die Arbeit an der Thesis kostete einfach zu viel Zeit in den letzten Wochen. Daher nun ein Nachtrag zur QNDE Konferenz in Kingston im Ocean State Rhode Island, die nahezu unser komplettes Lab Ende Juli besuchte. Kingston ist ein kleines Städtchen zwischen New York und Boston. Mit dem Flugzeug ging’s nach Boston und dann weiter mit Zug und Bus. Und Kingston ist wirklich sehr klein… Als wir auf dem Campus der University of Rhode Island ankamen, war einfach niemand zu sehen, ein bisschen Nebel, ein paar Gebäude, aber das war’s. Untergebracht wurden wir in Einzelzimmern in einem Dorm (Studentenwohnheim), wo für das Nötigste gesorgt war.</p>
<div id="attachment_547" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/QNDEKingstonStation.jpg"><img class="size-medium wp-image-547" title="Bahnhof Kingston, Rhode Island - Irgendwo im Nirgendwo" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/QNDEKingstonStation-266x200.jpg" alt="Bahnhof Kingston, Rhode Island - Irgendwo im Nirgendwo" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bahnhof Kingston, Rhode Island - Irgendwo im Nirgendwo</p></div>
<p>Konferenzen haben zwei Ziele. Zum einen ist es eine Veranstaltung, wo alle wichtigen und interessierten Leute einer Forschungsrichtung zusammenkommen, um sich gegenseitig über die neuesten Fortschritte der Forschung zu  informieren. Zum anderen, treffen sich Menschen aus aller Welt, um unter einem guten Vorwand (siehe Ziel eins) eine Menge Spaß zu haben, das meiste auf Kosten der eigenen Uni.</p>
<p>In diesem Fall ging es um die zerstörungsfreie Auswertung von Materialien, mit der ich mich ja nicht nur momentan mit meiner Arbeit am Georgia Tech, sondern auch schon mit meiner Studienarbeit in Stuttgart beschäftigt habe. Also grob gesagt werden unterschiedliche Methoden, wie z.B. Schallwellen, verwendet, um Schäden zu entdecken oder Eigenschaften von Materialien zu charakterisieren. Der Beitrag von mir und meinen Kommilitonen vom Lab bestand darin, die eigene Forschungsarbeit in einem Posterwettbewerb für Studenten vorzustellen, während die erfahreneren Forscher Vorträge in verschiedensten Kategorien zu ihren Themen hielten. D.h. außer der ca. 3-stündigen Arbeitszeit, während wir unsere Poster vorstellten, hatten wir genügend Zeit, Vorträge anzuhören, oder einfach nur zu relaxen oder Mahlzeiten zu genießen.</p>
<p>Die Posterpräsentation war aber durchaus anstrengend. Dutzende Leute liefen vorbei und stellten immer wieder ähnliche Fragen, die man wieder und wieder freundlich beantwortete. In meiner ganzen Zeit in den USA hab ich nicht so viel am Stück geredet. Und am Ende war ich so im Englischen drin, dass ich einem Deutschen, der am Ende auftauchte, kaum noch auf Deutsch antworten konnte; was aber auch daran liegt, dass ich mir die ganzen Fachbegriffe selten auf deutsch überlegt habe. Das war auf jeden Fall schon eine gute Erfahrung und eine Erleichterung als es vorbei war…</p>
<p>Das zweite Ziel der Konferenz war in Kingston etwas schwieriger zu erreichen. Denn zum nächsten Laden oder Lokal, wo es Alkoholisches gab, waren es geschätzte 5 Meilen, d.h. ohne Auto war man recht aufgeschmissen. Dummerweise hatten sich wenige an die Empfehlung gehalten, einen Mietwagen zu nehmen… So gestaltete es sich kompliziert die zahlreichen Party- und Ausgehlustigen in privaten Shuttle-Services zu den entsprechenden Restaurants und Kneipen zu fahren. Doch mit ein bisschen Willen geht alles. Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung mit allen möglichen Leuten von anderen Unis zu sprechen. Vor allem viele Briten und auch Deutsche waren anwesend. Nach ein bisschen Eingewöhnung in den britischen Dialekt hab ich dann auch mal ab und zu was verstanden, was die Briten gesagt haben. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten erreichte das Ganze, nachdem die Preise für den Posterwettbewerb beim Konferenz-Dinner am dritten Abend vergeben worden waren &#8211;  100$ für Platz 1, 75$ für Platz 2 und 50$ für Platz 3. Denn traditionell wird zumindest ein Teil dieses Geldes für gratis Bier für alle ausgegeben.</p>
<div id="attachment_552" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/2009-Student-Poster-Competition-Winners.jpg"><img class="size-medium wp-image-552" title="Die Gewinner des Posterwettbewerbs" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/2009-Student-Poster-Competition-Winners-300x151.jpg" alt="Die Gewinner des Posterwettbewerbs" width="300" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gewinner des Posterwettbewerbs</p></div>
<p>Für mich persönlich überraschend durfte ich den 100$-Schein in einem Kuvert gegen Bier eintauschen. Hab mich auf jeden Fall riesig darüber gefreut, auch von verschiedenen Leuten persönliches Lob entgegennehmen zu dürfen. Bezeichnenderweise kamen alle drei Gewinner vom Georgia Tech. Natalie aus unserm Lab gewann den zweiten Platz und ein Kommilitone von einem anderen Department landete auf Platz 3. Deshalb wurde noch ein zweiter dritter Platz für eine andere Uni eingeführt… Die 100$ waren aber an diesem Abend und Natalie’s 75$ am nächsten Abend gut investiert!</p>
<div id="attachment_545" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/QNDEKingstonStationFrederikAlexNatalie.jpg"><img class="size-medium wp-image-545" title="Warten auf den Zug nach Boston - Frederik, Alex und Natalie" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/QNDEKingstonStationFrederikAlexNatalie-266x200.jpg" alt="Warten auf den Zug nach Boston - Frederik, Alex und Natalie" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Warten auf den Zug nach Boston - Frederik, Alex und Natalie</p></div>
<p>Nachdem wir nach 4 Tagen die Heimreise nach Atlanta angetreten hatten, machten wir noch einen Zwischenstopp in Boston. In einigen Stunden schauten wir uns verschiedene Gegenden an, diesmal nicht bei Eiseskälte. Dieser sommerliche Eindruck machte Boston noch mal um eine ganze Ecke schöner. Mit Sicherheit eine der besten Städte zum Leben. Nur der kalte Winter &#8211; wie auch in Kanada – ist leider ein ziemlicher Negativpunkt…</p>
<div id="attachment_546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/QNDEBostonCharlesSt.jpg"><img class="size-medium wp-image-546" title="Boston, Charles Street im Sommer - Da lässt es sich leben..." src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/QNDEBostonCharlesSt-266x200.jpg" alt="Boston, Charles Street im Sommer - Da lässt es sich leben..." width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Boston, Charles Street im Sommer - Da lässt es sich leben...</p></div>
<p>Zurück in Atlanta: Mit meiner Thesis schaut es momentan ganz gut aus. Ich habe nun eine erste Version zum Korrekturlesen abgegeben und erwarte nur noch kleinere Änderungen. Nun müssen wir aber noch Papers schreiben. Zum einen für die QNDE und zum anderen zur Veröffentlichung in einem Journal. Noch einiges zu tun bis zum Abflug nach Hawaii am 25.8.! Durchhalten…</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://martinatgt.scytale.org/2009/08/14/qnde-quantitative-nondestructive-evaluation-konferenz-in-kingston-rhode-island/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kanada Teil IV (27.-30.6.): Toronto und Niagara Falls</title>
		<link>http://martinatgt.scytale.org/2009/07/20/kanada-teil-iv-27-30-6-toronto-und-niagara-falls/</link>
		<comments>http://martinatgt.scytale.org/2009/07/20/kanada-teil-iv-27-30-6-toronto-und-niagara-falls/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 14:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Summer Term (Mai'09-Aug'09)]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://martinatgt.scytale.org/?p=532</guid>
		<description><![CDATA[Der erste Eindruck von Toronto als wir uns mit dem Auto der Stadt näherten: Der CN-Tower. Schon schätzungsweise 20-30 Minuten bevor wir Downtown erreichten, konnten wir das „höchste Gebäude der Welt“ erblicken, und das nicht weil es auf einem Hügel gebaut wäre… Dieser Eindruck von Toronto hielt an. Der Turm ist mit seinen 553 Metern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Eindruck von Toronto als wir uns mit dem Auto der Stadt näherten: Der CN-Tower. Schon schätzungsweise 20-30 Minuten bevor wir Downtown erreichten, konnten wir das „höchste Gebäude der Welt“ erblicken, und das nicht weil es auf einem Hügel gebaut wäre… Dieser Eindruck von Toronto hielt an. Der Turm ist mit seinen 553 Metern selbst neben anderen nicht gerade klein geratenen Hochhäusern extrem dominierend und ist wohl zu Recht das Wahrzeichen Torontos. Allein daneben zu stehen und seinen Kopf um fast 90 Grad nach hinten zu legen, um die Spitze zu sehen – ein beeindruckendes Ergebnis der Ingenieurskunst!</p>
<div id="attachment_534" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto1hHarbourfront.jpg"><img class="size-medium wp-image-534" title="Toronto - Harborfront" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto1hHarbourfront-266x200.jpg" alt="Toronto - Harborfront" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Toronto - Harborfront</p></div>
<div id="attachment_535" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto1vCNTower.jpg"><img class="size-medium wp-image-535" title="Toronto - CN Tower" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto1vCNTower-150x200.jpg" alt="Toronto - CN Tower" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Toronto - CN Tower</p></div>
<p>Selbstverständlich gehört es zum Programm eines jeden Touristen, da mal hochzugehen, auch wenn man für die billigste Karte nur bis zur 346 Meter hohen Aussichtsplattform kommt. Die teurere Option geht bis 447 Meter hinauf. Nachdem wir den Tag an der Harborfront am Ontario See mit Flanieren verbracht hatten, gingen wir gegen Sonnenuntergang hoch, um so die Stadt bei Tag und bei Nacht von oben zu sehen. Der einzige Nachteil: Wir waren nicht die einzigen mit dieser Idee… Aber nach ein bisschen Warten waren wir dann doch noch rechtzeitig oben. Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten für den Normaltouristen: Einen Außengang in der freien Luft, der rundherum geht, eine Plattform mit Glasscheiben, von der man aber nur 180 Grad Umblick hat (Die andere Hälfte ist von einem Restaurant eingenommen), und ein Glasbodendeck, das wirklich originell ist – Auf ein paar Quadratmetern steht man auf Glas und sieht seine Füße vor einem gähnenden Abgrund. Es kostet schon ein wenig Überwindung da drauf zu gehen. Die Zeit bis zur Dunkelheit verbrachten wir damit, alle möglichen Funktionen mit unseren Kameras auszuprobieren, um den Sonnenuntergang und die Lichter der Stadt festzuhalten. Das hat bei meiner Kamera auch ganz gut geklappt solange es noch ein wenig Tag war. Bei Nacht hab ich es jedoch nicht wirklich geschafft, die Belichtungszeit genug aufzudrehen. Was nichts daran änderte, dass der CN-Tower auch nachts ein Highlight (im wahrsten Sinne des Wortes) ist: Die Kuppel und die seitlichen Stützen leuchten in den Regenbogenfarben. Doch auch die Gegend um Harborfront war ganz nett. Ist eben ein typisches Touristenviertel mit Straßenkünstlern, Eiscremeverkäufern, Straßenständen und Bootsfahrten nach Toronto Island.</p>
<div id="attachment_536" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto2hVomCNTower.jpg"><img class="size-medium wp-image-536" title="Blick nach Westen vom CN Tower" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto2hVomCNTower-300x168.jpg" alt="Blick nach Westen vom CN Tower" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Blick nach Westen vom CN Tower</p></div>
<p>Übernachtet haben wir ca. eine halbe Stunde außerhalb von Toronto bei einer weiteren Schwester von Marius’ Pfarrer, wo die Gastfreundschaft wie auch schon bei dem Paar bei Kingston unglaublich toll ist. Die Familie hat uns in der ersten Nacht in Ihrem Haus schlafen lassen, obwohl sie in dieser Nacht zelteten und damit gar nicht zu Hause waren!</p>
<div id="attachment_537" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto3hNiagaraFalls.jpg"><img class="size-medium wp-image-537" title="Niagara Falls" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto3hNiagaraFalls-266x200.jpg" alt="Niagara Falls" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Niagara Falls</p></div>
<p>Den südlichsten Punkt unserer Reise erreichten wir dann mit den berühmten Niagara Falls, die sich zwischen dem Erie See und dem Ontario See direkt an der Grenze zum US Bundesstaat New York befinden. Auf der amerikanischen Seite befindet sich ein schon ganz ansehnlicher Wasserfall (American Falls), aber der eigentliche Höhepunkt befindet sich auf kanadischer Seite – die Horseshoe Falls, die wie ein riesiges Hufeisen geformt sind. Beide lassen sich aufgrund der eigentümlichen Ländergrenzen nur von der kanadischen Seite wirklich gut sehen, so dass wir uns die Einreise in die USA sparen konnten. Der gleichnamige Ort Niagara Falls ist ein übles Touristenloch – wie kaum anders zu erwarten – aber der Anblick der Fälle lohnt sich hundert prozentig. Als wir ankamen war das Wetter sehr trüb und regnerisch. Doch die Wassermengen vom Himmel waren nichts im Vergleich zu denen, die wir bei der Bootstour ‚Maid of the Mist’ zum Fuß der Horseshoe Falls erlebten. In der Tat erzeugen die herabstürzenden Wassermassen einen andauernden Sprühregen im ganzen Gebiet um die Fälle, der im Kessel selbst extrem ist. Deshalb bekommt man auch diese durchaus sinnvollen blauen Ganzkörpermülltüten. Als wir dann mit Niagara Falls fast abgeschlossen, alle Bilder gemacht und die Touristenmeile ausgecheckt hatten, kam dann doch noch die Sonne raus! Mit nun blauem Himmel, weißem Wasserdunst und Regenbogen knipsten wir die Bilder noch mal alle durch und waren dann auch geschafft für diesen Tag.</p>
<div id="attachment_539" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto4hNiagaraHorseshoeFallsRegenbogenBoot.jpg"><img class="size-medium wp-image-539" title="Niagara - Horseshoe Falls" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto4hNiagaraHorseshoeFallsRegenbogenBoot-300x168.jpg" alt="Niagara - Horseshoe Falls" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Niagara - Horseshoe Falls</p></div>
<p>Bevor wir am nächsten Tag zurück nach Montreal aufbrachen, schauten wir uns Toronto’s Downtown an, die mich schwer an New York erinnert hat – zwar alles ein bisschen kleiner, aber viele Hochhäuser und diese ein wenig verratzten, in quadratischen Blocks angelegten Läden. Auf unserem Fußmarsch passierten wir u.a. die University of Toronto, das Ontario Parlamentsgebäude, die City Hall und das Eaton Center, wo wir ca. 2 Stunden im Apple Store verbrachten <img src='http://martinatgt.scytale.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Auf der Rückfahrt schließlich bewahrte uns der CN-Tower noch vor Schlimmerem, als er plötzlich zu unserer Linken auftauchte statt rechts, was bedeutete, dass wir in die komplett falsche Richtung fuhren… Nach ca. 4-5 Stunden Fahrt waren wir wieder südlich von Montreal, wo wir die Nacht in einem Motel gut überstanden und morgens noch die ‚Sucrerie de la Montagne’ anschauten, wo auf traditionelle Weise der berühmte kanadische Ahornsirup hergestellt wird. Selbst die Häuser waren alle im Holzhüttenstil gebaut und ein Wolf-Hund-Mischling streifte ab und an über das Gelände. Als wir ankamen, führte uns der Besitzer ein bisschen herum und seine Frau bereitete einige Pancakes zu, die wir zusammen mit hauseigenem Sirup genossen.</p>
<div id="attachment_533" class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto5hYongeStreet.jpg"><img class="size-medium wp-image-533" title="Toronto - YongeStreet in Downtown" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto5hYongeStreet-266x200.jpg" alt="Toronto - YongeStreet in Downtown" width="266" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Toronto - Yonge Street in Downtown</p></div>
<div id="attachment_538" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto3vSucrerieDeLaMontagneMari.jpg"><img class="size-medium wp-image-538" title="Mari und der Ahornsirup in der Sucrerie De La Montagne" src="http://martinatgt.scytale.org/wp-content/uploads/Toronto3vSucrerieDeLaMontagneMari-150x200.jpg" alt="Mari und der Ahornsirup in der Sucrerie De La Montagne" width="150" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Mari und der Ahornsirup in der Sucrerie De La Montagne</p></div>
<p>Einige Stunden später hieß es… leider … schon … Abschied nehmen: ich von Kanada, Mari von Kanada, Mari von mir und am schmerzlichsten ich von Mari <img src='http://martinatgt.scytale.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Der Schlingel sitzt nun schon wieder daheim und kann Rostbraten und Wiener Schnitzel essen… Hast es dir aber auch verdient, Mari <img src='http://martinatgt.scytale.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Wenn mich mal wieder jemand auf einen Rostbraten o.ä. schwäbische Spezialität einladen will: Ich betrete heimischen Boden wenn alles gut läuft am 26. September um 18:25 Uhr von London kommend. Keine Sorge: Mache da keinen Urlaub, ist nur ein Zwischenstopp <img src='http://martinatgt.scytale.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Der kommende Monat wird sehr stressig, da ich bis 25. August meine Thesis und 2-3 Paper schreiben sollte. Also nicht wundern, wenn hier im Blog weniger los sein wird. Viele Grüße aus Atlanta!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://martinatgt.scytale.org/2009/07/20/kanada-teil-iv-27-30-6-toronto-und-niagara-falls/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
