„Tracing the limits of language with Jazz…“

Ja, es gibt tatsächlich mal wieder etwas nicht-Universitäres zu berichten. Gerade ist ein bisschen Luftholen vor den Final Exams im Dezember möglich. Zunächst spielten am Freitag die GT-Basketballer ihr erstes Saisonspiel gegen die Mannschaft aus Winston-Salem und haben recht deutlich 92:47 gewonnen. Die Halle auf dem Campus, das „Alexander Memorial Coliseum“, bietet über 9.000 Sitzplätze, ganz voll war es aber nicht. Die glorreichen Zeiten von 2004, als sie das Finale der natiolen Ausscheidung erreichten ist wohl vorbei. Neben den gewohnten Showeinlagen der kleinen Marching Band (diesmal ohne Marching) und den Cheerleaders konnte man als Europäer wenigstens auch ein bisschen was mit der Sportart anfangen.

Basketball: GT vs Winston-Salem

Basketball: GT vs Winston-Salem

Am Samstag Abend folgte ein recht spontaner Besuch eines Konzert des Trios um Brad Mehldau, der laut Wikipedia „als einer der wichtigen Jazzpianisten der letzten Jahrzehnte gelten“ kann. Umso überraschter war ich zunächst, dass das Konzert ca. 1 Stunde nördlich von Atlanta in einem kleinen Militär-College für umsonst stattfinden sollte. Aber der Insider-Tipp hatte sich als hervorragend herausgestellt! Vielleicht um die 100 Leute waren in dem kleinen Saal, in dem dann wirklich Jazz vom feinsten geboten wurde (Soweit ich das beurteilen kann). Treffend beschrieb Mehldau seine Musik in einer Ansage während des Konzerts (sinngemäß) : „Das Lied hat noch keinen Namen. Wir müssen dann halt einen vergeben, wenn wir das Lied aufnehmen. Das ist dann wie eine Erkundung der Grenzen der Sprache durch Jazz.“ Hört es euch am besten selbst an (Brad Mehldau Trio – O Que Sera).

Und gestern war das zweite Regional Tournament im Tischtennis. Da viele wegen Lernstress fehlten, konnte ich diesmal alle Spiele mitmachen. Und falls ich mich hier selbst loben darf (ich war ja beim letzten Bericht übers TT auch selbstkritisch 😉 ) war das seit langem wieder mal eine tolle Leistung. Habe im Einzel nicht einen Satz abgegeben, wobei es zugegebenermaßen auch nur zwei gleichwertige Gegner gab. Durch unsere niederlagenfreie Bilanz im Team haben wir uns damit für die nationalen Meisterschaften nächstes Jahr in Minnesota qualifizert! Ein Erfolg, von dem unsere Footballer und Basketballer momentan nur träumen können 🙂 . Tischtennis ist natürlich auch nicht so die Sportart Nr.1 hier. Jetzt müssen wir nur noch einen Sponsor finden, der uns die Kosten ein wenig erleichtert. Hätte nicht ein geneigter Leser den Willen dazu?

7 Antworten zu “„Tracing the limits of language with Jazz…“”

  1. fimbultyr Sagt:

    Was für ein wunderbarer Titel / welch wunderbares Zitat! Wobei das natürlich immer ein Problem instrumentaler Musik ist. Aber bei Jazz kann ich das durchaus nochmal besonders nachvollziehen. Und Brad Mehldau ist wirklich großartig! (ich hab den hier auf irgendeinem Jazzsampler rumliegen)

    Und zum TT dann mal herzlichen Glückwunsch. ‚Nen Sponsor hab ich leider grad nicht so parat.

  2. Chris Sagt:

    Glückwunsch, fahrt ihr hin? Bei uns waren die irgendwann im Sommer wenn ich mich recht erinner

  3. martin Sagt:

    Also ich würde schon gern hinfahren, aber das müssen wir natürlich in der Mannschaft noch besprechen, auch wegen Geld. Der Termin steht glaub noch nicht fest (zumindest hab ich ihn nirgends gefunden). Dieses Jahr war es Anfang April.

    Hier könnt ihr übrigens meine Bilanz anschaun 🙂
    http://www.nctta.org/players.html

  4. walde Sagt:

    glückwunsch!!!

    oh da hast du bzw die mannschaft ja glück, dass du noch da bist

    bei tischtennis werden wohl keine Cheerleader auftreten, oder?

    : )

  5. martin Sagt:

    Nee, beim Tischtennis gibts keine Cheerleader, nur zwei Women-Teams – eins von uns und eins von UGA (University of Georgia). Bei denen stehts nach den ersten 2 Turnieren 1:1, d.h. wer im letzten Turnier gewinnt kommt zu den Nationals.

  6. walde Sagt:

    welche nationalität haben die mädels – sind die auch eher aus indien und china?

  7. martin Sagt:

    Also unsere sind alle Inderinnen, während die aus UGA eher chinesisch aussehen, wobei ich nicht weiß in der wie vielten Generation amerikanisch…