Archiv für 30. August 2009

Hawaii Teil I (25.8.-28.8.)

Sonntag, 30. August 2009
Waikiki Beach

Waikiki Beach

Mit einem ersten Flug in einer Boeing 747, auch bekannt als Jumbo, erreichten Alex, Frederik und ich am Dienstag das lang ersehnte Ziel: Hawaii. Nach ca. 9 Stunden Flug von Atlanta landeten wir etwas unsanft im Landeanflug in Honolulu, der Hauptstadt des Bundesstaats Hawaii auf der Insel Oahu. Diese Insel ist mit Abstand die touristischste des Archipelagos, u.a. bekannt für Waikiki Beach, Diamond Head oder Pearl Harbor. Mit einem Mietwagen fuhren wir zunaechst zum Hotel in Waikiki, das ganz und gar nicht so aussieht, wie man es vom Spiel „Hotel“ kennt. Statt Holzhütten gibt es hier Hotelkomplexe, welche einem natürlich nicht das romantische Stranderlebnis garantieren. Gegen Sonnenuntergang in der seichten Bucht im Schein der Stadtlichter zu liegen, hat aber definitiv seinen eigenen Reiz.

Am nächsten Tag gegen 6:30 Uhr  besuchten wir das nahgelegene Pearl Harbor, wo 1941 Japan in einem Überaschungsangriff die amerikanische Pazifikflotte versenkte. Interessanterweise scheint 6 Uhr morgens hier keine sehr frühe Zeit zu sein. Vermutlich aufgrund der vielen Touristen mit Jetlag scheint hier der Alltag um 2 Stunden vorverlegt zu sein. Bei Pearl Harbor sieht man neben allem möglichen anderen Militärgerät, die Erinnerungsstätte für das Kriegsschiff USS Arizona, die direkt über dem gesunkenen Schiff erbaut wurde.

Pearl Harbor - USS Arizona Memorial

Pearl Harbor - USS Arizona Memorial

Den angefangenen Tag – es war gerade mal 10 oder 11 Uhr als wir in Pearl Harbor fertig waren – nutzten wir für eine Rundreise durch Oahu. Neben zahlreichen „Postkartenstränden“ sahen wir im Landesinneren die typische Berglandschaft Hawaii’s, die durch Erosion alter Vulkane entstand. Der Nuuanu Pali Lookout bot einen grandiosen Ausblick auf die Küste.

Nuuanu Pali Lookout

Nuuanu Pali Lookout

Honolulu Downtown

Honolulu Downtown

Die Tage hier sind wirklich extrem lange, wenn man schon vor 7 aus dem Haus geht… Am nächsten Morgen bezwangen wir den Diamond Head, einen erloschenen Krater am Rande Waikikis, spazierten dann gegen Mittag durch Honolulu’s Downtown und fuhren nachmittags die West- und die Nordküste entlang. Honolulu ist im Prinzip eine typische amerikanische Stadt ähnlich wie Miami. Neben dem Zentrum mit Wolkenkratzern, gibt es ein Chinatown und das Regierungsviertel. Dort gibt es neben dem aktuellen Kapitol, einen alten Hawaiianischen Königspalast und Statuen alter Könige, die hier regierten, bevor die USA die Inseln annektierten. Alles in allem sehr beeindruckend und abwechslungsreich, wie auch die Strände an der Nordküste, die für Surfer besonders reizend sind.

Strand auf Oahu

Strand auf Oahu

Momentan befinden wir uns auf Big Island, der größten Insel Hawaiis. Von Kona’s mini-Flughafen fuhren wir über Captain Cook (der Hawaii entdeckt hat) die Westküste zum südlichsten Punkt der USA. Zuvor besuchten wir den Puuhonua o Honaunau National Historic Park, die den Ureinwohnern Hawaiis als spirituelles Refugium diente. In meinem Leben hab ich noch keinen so idyllischen Ort gesehn… Palmen, türkisblaue Bucht, Holzskulpturen, eine Schildkröte, Schmetterlinge – fabulös.

Puuhonua o Honaunau National Historic Park

Puuhonua o Honaunau National Historic Park

Nahe dem südlichsten Punkt gibt es einen olivgrünen und einige Meilen einen schwarzen Strand. Diese Laune der Natur ist dem Vulkanismus auf der Insel zu verdanken, über den im nächsten Eintrag mehr zu berichten sein wird. An meinem Schreibstil ist schon zu erkennen, dass es hier total viel zu sehen gibt, dass ich fast nur zum Auflisten komme. Die Eindrücke, die man hier bekommt, sind aber unglaublich.

Black Sand Beach

Black Sand Beach

Noch vier Tage verbleiben auf Hawaii, wo wir morgen von Volcano Village nach Hilo aufbrechen. Mit etwas Glück werden wir Lava sehen, die ins Meer fließt.