Die Heimreise

Nach der wenig erholsamen Nacht im Flieger von San Diego nach Atlanta hatte ich zwei Tage, um die letzten Zelte in Atlanta abzubauen. Nachdem das meiste gepackt war, kam ich nicht darum herum noch ein paar Mal im Lab vorbeizuschauen, um einige Dinge wegen des Papers, das wir damals schrieben, zu klären. Gar nicht so einfach, sich bei den ganzen Abreisegedanken noch auf solche Dinge zu konzentrieren… Abends feierten wir  Frederiks Geburtstag, der irgendwo an der Grenze zwischen Arizona und New Mexico im Flugzeug begann.

Nach ausgiebigem Schlaf stand der letzte Tag in Atlanta vor der Türe. Um 21:15 Uhr ging der Flug nach London. Den Tag verbrachte ich mit Fiona bei Mittagessen und ein bisschen Shopping, um die übrigen freien Gewichte im Koffer auszunutzen. Dann war es wirklich so weit. Der Abschied war geteilten Herzens: Wehmut, jetzt gehen zu müssen, und positive Spannung, wie es denn jetzt zu Hause so ist.

Der Flug mit British Airways war super, top Entertainment (Kleine Screens mit vielen Filmen, Musik, Serien,..) , Comfort (Sessel mit seitlicher Kopfstütze – sehr wertvoll beim Schlafen) und  Service (kostenloser Wein). Im Flughafen in London hat’s mir aber nicht so gut gefallen: Ich dürstete nach Grundlebensmitteln (Wasser, Brot, einfach was simples für meinen Magen), doch fast alles, was die da verkauften, waren Parfums, Designerklamotten und Spirituosen… Zum Glück fand ich noch den Starbucks, der dann auch ein paar restliche Dollars annahm.

Der Flug von London nach Stuttgart ging fix, und die Freude war groß als dann nicht nur meine Familie, sondern auch Matthias, Christoph und Elmar (von links nach rechts) in der Wartehalle standen. Nach einem üppigen schwäbischen Abendessen in Hoheneck war ich dann zu Hause.

Gleich am Sonntag dann Wiedersehen der Stuttgarter bei Jasmin, am Mittwoch das erste Tischtennistraining, Donnerstag Spieleabend bei Christoph und gestern Spieleabend bei Alex mit Lena und Daniel. Nach fast zwei Wochen ist schon wieder einiges so wie früher. Letztes Wochenende fand auch tatsächlich schon ein Wiedersehenstreffen einiger Freunde aus Atlanta beim Oktoberfest in München statt. Madison aus Atlanta war extra dafür angereist, während alle anderen aus verschiedenen deutschen Regionen kamen. Wir hatten eine Menge Spaß und sind besonders Christian dankbar, der uns alle in seinem Elternhaus aufgenommen hat und unermüdlich durch München und das Oktoberfest geführt hat!

Am 15. Oktober wird mein Praktikum bei der Bosch Engineering in Abstatt beginnen, wo ich bis Mitte Februar beschäftigt sein werde.

Eine Antwort zu “Die Heimreise”

  1. Marius Sagt:

    mist… jetzt steh ich unter zugzwang….