Archiv für Dezember 2010

Endlich wieder zu Hause…

Dienstag, 21. Dezember 2010

… in meinem Apartment in Atlanta. Die europäischen Winterverhältnisse haben auch mich erwischt, mein Flug mit British Airways wurde gestrichen. Nach einem Warteschlangennachmittag in Atlantas Flughafen, habe ich nun einen Flug am Mittwoch Abend mit Lufthansa nach Frankfurt. Mal schauen, ob das was wird!

Verlängertes Thanksgiving-Wochenende

Samstag, 04. Dezember 2010

Zum diesjährigen Thanksgiving habe ich es zum ersten Mal seit Mai wieder mal aus Georgia herausgeschafft. Ausgangspunkt der Reise war das größte Team-Tischtennisturnier in den USA in Baltimore, Maryland, ca. eine Stunde nördlich von D.C. Der Georgia Tech Table Tennis Club gab einen aus, so dass wir nur für Essen und Unterkunft aufkommen mussten. Die Reisegruppe bestand aus dem Team (Yiping, Giang, Alvin und mir), sowie Coach Presley, den Junioren, Matthew and Brandon, und Fan Fiona.

Fiona im Baltimore Convention Center

Fiona im Baltimore Convention Center

Das Turnier war wirklich gigantisch: 150 Tischtennisplatten waren im Baltimore Convention Center aufgestellt, wo Mannschaften jeder Spielstärke gegeneinander antraten. Dank der Größe des Turniers gab es genügend Mannschaften auf gleichem Level, so dass die Spiele spannend blieben. In den 2,5 Turniertagen habe ich ca. 15 Spiele bestritten, was dann am Ende auch wirklich genug war. Gerissen haben wir leider nichts Großes, weil immer mal wieder der ein oder andere Schwächen zeigte, doch insgesamt haben wir sicherlich viel dazugelernt. Zum Abschluss am Sonntag verfolgten wir das Finale der Herren, wo Team Kanada auf Team Südkorea traf. Zwar nicht ganz Weltklasse-Niveau, aber doch schon recht nah dran.

Das Team: Giang, Yiping, Matthew, Brandon, Alvin, Martin

Das Team: Giang, Yiping, Matthew, Brandon, Alvin, Martin

Die Stadt Baltimore machte auf mich einen ganz guten Eindruck, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass ziemlich viele Leute in Downtown nur so „herumhängen“. Hauptattraktion ist der Hafen, wo man gemütlich flanieren kann. Irgendwas historisch Wichtiges ist hier auch passiert, bin aber gerade zu faul Details auf Wikipedia nachzuschaun…

Baltimore’s Hafen

Baltimore’s Hafen

Die Reise war mit Baltimore jedoch noch nicht beendet. Da ich zwei Tage später ein Meeting von meinem Forschungsprojekt aus in Hartford, Connecticut, hatte, entschied ich mich direkt von Baltimore anzureisen und mir die 11 Stunden Rückfahrt nach Atlanta zu sparen. Den freien Tag verbrachte ich in New Haven, CT, wo gerade eine Freundin an der Yale University studiert. Außer Yale ist in New Haven allerdings nicht allzu viel los. Architektonisch ist der Campus einer der schönsten in den USA, wenn auch etwas anachronistisch, wie z. B. auch viele Kirchen hier in den USA.

Yale University, New Haven, CT

Yale University, New Haven, CT

Hartford ist die Hauptstadt von Connecticut und wirklich keine schöne Stadt: Voll mit Betonklötzen, Firmengebäuden und Highways. Auch ein Mitarbeiter von UTRC, bei denen ich meine Präsentation gab, bestätigte, dass Hartford hauptsächlich eine Arbeitsstadt ist. Da freute ich mich wieder auf Atlanta. Etwas ernüchtert war ich, als es bei der Rückkehr in Atlanta genauso kalt war wie oben im Norden – Der Winter kommt…