Archiv für die Kategorie ‘Atlanta & Umgebung’

Zwei Füße und 20 Kilometer später

Sonntag, 27. März 2011

Es war Spring Break letzte Woche, die ich extrem entspannt (man könnte auch sagen faul) in Atlanta verbracht habe. Mit einer Ausnahme. Am Dienstag unternahm ich eine Wanderung zu Fiona’s Wohnung, die sich nordwestlich von Midtown Atlanta im Cobb County befindet.

Mittels Google Map und Street View stellte ich mir die Wanderroute zusammen, die möglichst mit Gehwegen versehen sein sollte. Im Streetview konnte ich mich an kritischen Passagen wie z. B. Autobahnüber- und unterführungen oder Flussüberquerungen vergewissern, dass ein Vorankommen möglich war. Dieser Link gibt einen Überblick: Wanderroute

Blick von Howell Mill Road auf Midtown

Blick von Howell Mill Road auf Midtown

Glücklicherweise strahlte die Sonne bei etwa 25 Grad, als ich mich vom Campus in Richtung Howell Mill Road aufmachte, auf der ich die ersten ca. 5 Meilen zurücklegen würde. Durch bekanntes Terrain — an der Howell Mill Road liegt der nächste Walmart, wo ich ab und zu mal einkaufen gehe — erreichte ich zum ersten Mal die Autobahn I75, jenseits derer für mich unbekanntes Gebiet lag. Zu meinem Erstaunen entwickelt sich die Howell Mill Road zu einem schönen Wohngebiet, was man angesichts des Industriegebiets vor der I75 gar nicht vermuten würde. Interessanterweise gab es von nun an kaum noch Ampeln. Die Straße führt durch einen Wald, an den Gehwegen liegen vereinzelt Häuser und Wohnkomplexe, alles sehr grün. Und das nur einige Autominuten von Midtown Atlanta entfernt.

Villa an der Pace's Ferry Road

Villa an der Pace's Ferry Road

Es fühlte sich fast wie ein Rückeintritt in die Zivilisation an, als ich nach ca. 1,5 Stunden den geschäftigen und vielbefahrenen Northside Parkway erreichte, den ich nur kurz nutzte, um auf eine andere „grüne“ Straße zu gelangen, die Pace’s Ferry Road. Auf Google hatte ich schon gesehn, dass hier keine Gehwege vorhanden waren, sondern nur ein Seitenstreifen. Das Problem in dieser Gegend ist die Tatsache, dass man sich hier im Grenzgebiet zwischen Fulton und Cobb County befindet, wo das Land vergleichsweise dünn besiedelt ist. Zudem befinden sich hier die Villen der Reichen, von denen wohl nicht erwartet wird, dass sie einen Schritt zu Fuß auf die Straße machen. Durch wuchernde Natur war der Seitenstreifen stellenweise ziemlich eingeengt, so dass ich mich immer auf den Sprung ins Gebüsch gefasst machte, wenn ein den Seitenstreifen berührendes Auto mit telefonierendem Fahrer entgegen kam. Glücklicherweise verlief aber alles gut und ich überquerte den Chattahoochee River unbeschadet.

Überquerung der I75 - Die Hochhäuser im Hintergrund (ganz klein und weit weg) sind Midtown!

Überquerung der I75 - Die Hochhäuser im Hintergrund (ganz klein und weit weg) sind Midtown!

Von da an galt es nur noch die Pace’s Mill Road zu finden, deren Straßenschild komplett fehlte. Danach kannte ich mich dann wieder aus. Vorbei an Kroeger’s, ein paar Shopping Malls, nochmal über die Interstate und noch ein paar Kurven in Fiona’s Nachbarschaft. Nach 4 Stunden, 20 Kilometern und ca. 25 Ampeln (erstaunlich wenige dank der grünen Route) erreichte ich schließlich das Ziel, wo ich es mir erst mal noch eine Stunde recht erschöpft am Pool gemütlich machte, da ich wegen einer Stunde ungenutztem Puffer ein bisschen zu früh dran war.

Am Ziel...

Am Ziel...

Beim Laufen sieht man — vor allem die eigentlich schon bekannten Gegenden — mit ganz anderen Augen und auch war es interessant zu sehen, wie es zwischen Cobb County und Midtown so aussieht; vorher kannte ich nur die verbindende Autobahn. Wegen des fehlenden Gehwegs in der Pace’s Ferry Road würde ich die Strecke nicht unbedingt nochmal laufen wollen, aber vielleicht finde ich ja mal eine bessere Route.

 

Kennesaw Mountain National Battlefield Park

Donnerstag, 19. August 2010

Nord-Georgia im Frühling 1864. Unionsgeneral Sherman und seine 100,000 Soldaten starten einen Feldzug, der später als „Campaign for Atlanta“ bekannt werden sollte. Atlanta bildete ein wichtiges Produktions- und Transportzentrum – verschiedene Schienennetze liefen hier zusammen – der konföderierten Kriegsmaschinerie. Georgia’s Konföderationsarmee unter der Leitung von General Johnston ist zu diesem Zeitpunkt bereits geschwächt und mit ca. 65,000 Soldaten unterlegen. Die Taktik der Konförderierten ist daher schlüssig: Sich in vorbereiteten, überlegenen Stellungen verschanzen, um das Zentrum Atlanta zu verteidigen.

Kennesaw Mountain - Kanone und Erdgrube

Kennesaw Mountain - Kanone und Erdgrube

Eine dieser Stellungen war Kennesaw Mountain, ca. 20 Meilen nördlich von Atlanta. Wo damals der Bürgerkrieg tobte, gibt es heute ein kleines Museum, eine Straße und Wanderpfade zum Gipfel des Hügels sowie einige Relikte (Kanonen, Gräben, …) aus den Zeiten des Gefechts. Also ein kleines Erholungs- und Freizeitgebiet mit geschichtlichem Hintergrund.

Little Kennesaw Mountain

Little Kennesaw Mountain

In 30 bis 60 Minuten kann man den Aufstieg gut schaffen, was bei gut über 30 Grad und hoher Luftfeuchte trotzdem schweißtreibende Arbeit ist. Zur Belohnung bekommt man einen Ausblick auf die typische Hügellandschaft Georgia’s, sowie Atlanta’s Skyline, die man im Dunst erahnen kann.

Ausblick auf Atlanta's Skyline und Umgebung

Ausblick auf Atlanta's Skyline und Umgebung

Die heutige Skyline hat mit dem damaligen Atlanta übrigens nahezu nichts mehr gemein, da es, um an den Beginn des Eintrags anzuknüpfen, Sherman schaffte, die konföderierte Armee durch allerlei Manöver zurückzudrängen und Atlanta zu erobern. Was dann folgte, war das Niederbrennen und Zerstören der Stadt, um ein Wiedererstarken der Konföderation auszuschließen. Den Verlust an Einfluss, den dieser Schlag Atlanta zufügte, konnte die Stadt lange Zeit nicht wiederherstellen. Erst die olympischen Spiele 1996 gelten als Startpunkt einer nun aufstrebenden Metropole.

Atlanta Streets Alive!

Freitag, 28. Mai 2010

Das ist der Titel einer Aktion am letzten Sonntag, wobei die Edgewood Avenue in Downtown zur Freizeitgestaltung (Spazierengehen, Fahrradfahren, Skaten,…) für Autos gesperrt wurde. Getreu dem Motto machten Fiona und ich uns zu Fuß auf den Weg zu einer spannenden Entdeckunsgreise durch Atlanta. Zunächst ging es Richtung Süden über den Campus und weiter zum Centennial Park, dem Olympischen Park der Spiele 1996. Das lebhafte Zentrum des Parks bildete an diesem Tag weder das Coca-Cola-Museum, noch das CNN-Center, sondern die in Form der Olympischen Ringe angeordneten Fontänen, die an diesem sommerlichen Tag Abkühlung verschafften.

Dusche im Centennial Park

Atlanta from the Ashes

Quer durch Downtown erreichten wir das Gebiet um die Georgia State University, wo Fiona ihren Abschluss gemacht hat. Hier startete dann die abgesperrte Zone der Edgewood Avenue. Eine symbolträchtige Statue entdeckte ich im Woodruff-Park: Atlanta from the Ashes. Ich nehme mal an, dass der Vogel ein Phönix sein soll,  der ja bekanntlich (wie Atlanta nach dem Sezessionskrieg) aus der Asche aufstieg. Die Frau könnte Atalanta sein,  eine Jägerin aus der griechischen Mythologie, von der womöglich der Name Atlanta abgeleitet ist. Das ist aber reine Theorie… Entlang der Edgewood Avenue sahen wir dann folgende Straße.

Der Coca Cola Platz

Nicht weit weg davon steht die ehemalige (1900-1901) Zentrale der Dixie Coca Cola Bottling Company, aus der die Coca Cola Bottling Company hervorging.

Headquarter der Dixie Coca Cola Bottling Company

Der Edgewood Avenue folgten wir dann bis auf Höhe des Martin Luther King Centers und kehrten dann über die Peachtree Street, die an den höchsten Gebäuden der Stadt vorbeiführt, nach Hause zurück. Alles in allem waren das gute 8 zurückgelegte Meilen, die sich aber dank aller möglicher Entdeckungen gelohnt haben.

4th of July – Independence Day

Montag, 06. Juli 2009

Ich bin nun schon seit fast einer Woche wieder zurück aus Kanada. Doch bevor ich zu den Reiseberichten komme, schnell noch ein Nachtrag, der in einem Jahr USA hier nicht fehlen darf: Independence Day.

Interessanterweise bekommt man in den USA den Freitag frei, wenn der Feiertag auf einen Samstag fällt. Das wär doch mal noch was für Deutschland, damit die X Feiertage auch garantiert sind 🙂 . Ich bin am Freitag trotzdem ins Lab. Man hätte auf der Straße Fußball spielen können… Gefeiert wurde dann am Samstag. Den Nachmittag verbrachte ich bei der Poolparty von Alex‘ und Frederik’s WG: Gemütlich im Pool relaxen, grillen, ein bisschen Bier trinken. Auch die Flagge wurde aufgehängt, nachdem ich danach gefragt hatte.

Showbühne auf dem Centennial Park

Showbühne auf dem Centennial Park

Gegen Abend ging’s dann auf den Centennial Park, wo sich Massen versammelt hatten, um das Feuerwerk anzuschauen. Nachdem eine Rockgruppe für Stimmung gesorgt hatte, startete das Spektakel – und ich war sehr beeindruckt. An Feuerwerkskörpern wurde definitiv nicht gespart! Nicht nur vorne wurde geschossen, auch von den seitlich liegendenen Gebäuden stiegen Raketen in die Höhe. Als man dachte, es sei aus, kam dann noch der Walkürenritt von Wagner mit einem opulenten Finale. Nur die Nationalhymne hat gefehlt. Ansonsten war es wieder einmal ein wahrhaft patriotisches Erlebnis 🙂 .

Mit der Party-Barke auf Lake Lanier

Mittwoch, 17. Juni 2009

Die anstehende Reise nach Kanada zusammen mit Marius rückt rasend näher, weswegen ich hier noch kurz ein wenig schreiben werde, um die „Prä-Kanada-Zeit“ abzuschließen.

Lake Lanier - Partyboot

Lake Lanier - Partyboot

Erwähnenswert in dieser Woche war die  Bootsfahrt auf Lake Lanier, das wie  auch schon die Reise nach Savannah vom WSF organisiert wurde. Mit etwa 25 Mann und Frau fuhren wir zum ca. 1 Autostunde nördlich gelegenen Stausee. Mit einer Fläche von 150 qkm stellt der See nicht nur ein wichtiges Wasserreservoir für Georgia dar, sondern bietet auch jede Menge Freizeitaktivitäten rund um den Wassersport. Wir mieteten eine ca. 10 m lange Party-Barke mit Sofaecke, Oberdeck und Wasserrutsche, um 4 Stunden gemütlich auf dem See herumzutuckern. Die, die mitgedacht hatten, brachten einige Dosen Bier mit und so verging die Zeit wie im Flug mit Reden, im Liegestuhl Liegen und ab und an ins Wasser Springen/Rutschen. Ich hatte bei strahlendem Sonnenschein schon ein bisschen Angst um meinen schneeweißen Oberkörper, aber es ging dann doch alles gut. Der Sommer ist hier nämlich schon richtig angekommen, d.h. selbst bei Nacht kühlt es hier kaum noch unter 20 Grad ab. Am Donnerstag soll es sogar 36 Grad geben! Doch dem weiche ich aus, da ich dann schon auf dem Weg nach…

…Montreal (Kleiner Aufhänger für den nächsten Eintrag, der nach meiner Rückkehr am 30. Juni folgen wird) sein werde.

Weekends!

Montag, 08. Juni 2009
Interessanter Baum im Amicalola State Park

Interessanter Baum im Amicalola State Park

Aus meiner Trägheit, kleine Erlebnisberichte zu veröffentlichen, folgt nun eine Zusammenfassung der letzten vier Wochenenden, die ich angesichts des nahen Endes zu allerlei Vergnügung genutzt habe. Beginnen wir vor drei Wochen mit dem Amicalola Falls State Park, einer unter vielen Parks, die vom Staat Georgia unterhalten werden – im Gegensatz zu den Nationalparks, die von den vereinigten Staaten (dem Bund auf gut deutsch) betrieben werden. Die Idee dabei ist, dass Gegenden von schöner Natur oder historischem Hintergrund für Besucher zugänglich gemacht und erhalten werden. In diesem Fall (man beachte das Wortspiel) handelt es sich um einen Wasserfall in den Ausläufern der Appalachen nördlich von Atlanta. Mit dem Auto kann man am Eingang des Parks für 3$ parken, wo vom Visitor Center aus verschieden Wanderwege zur Spitze des Wasserfalls führen. Nach einer knappen Stunde hatten Fiona, die ich bei den Tischtennis Nationals kennengelernt hatte, und ich den nicht allzu schwierigen Aufstieg (man erinnere sich an den Eintrag über die Great Smokey Mountains) geschafft. Den beeindruckendsten Blick hatten wir dann auf dem Abstieg, der mittels Holzstegen direkt am Fuß des Wasserfalls vorbeiführt. Die State Parks sind auf jeden Fall eine schöne Einrichtung für Wochenendtrips, um von dem Großstadt- und Unileben ein wenig Luft zu holen.

Amicalola Falls

Amicalola Falls

East Atlanta Beer Festival (Quelle: http://www.eabfonline.com)

East Atlanta Beer Festival (Quelle: http://www.eabfonline.com)

Das Wochenende darauf war mit dem East Atlanta Beer Festival weniger erholsam. Laut Webseite wurden 170 Biersorten zur Verkostung angeboten, die Madison, Frederik, Fiona und ich, aber leider nicht ganz durchbekommen haben. Recht pünktlich um 13 Uhr waren wir auf dem Gelände in East Village im Südosten Atlantas, als die Schlange schon enorm war. Um die 3000 Besucher, meine ich gehört zu haben, wollten sich die Bierprobe nicht entgehen lassen. Neben den großen Brauereien wie Sam Adams, Yuengling, Sweetwater oder dem gut bekannten Franziskaner, waren überwiegend lokale und kleinere Brauereien vertreten. Ich kann mich kaum noch an Namen erinnern – und das schreibe ich jetzt mal der Vielzahl an Namen zu, nicht was der Leser vermuten könnte – aber es war sehr interessant, die verschiedenen Geschmäcker zu vergleichen. Erinnern kann ich mich noch an ein Bier namens Oberon (weil Frederik und ich beim Anblick des Namens über den Sommernachtstraum von Shakespeare zu philosophieren begannen) und das war auch ganz gut – war aber auch eher gegen Ende… Im Gedächtnis blieb mir auch das Pfirsich-Bier, hier im Peach(Pfirsich)-State Georgia ja quasi ein Muss. Und es schmeckt gar nicht so schlecht wie man denkt! Als die Zelte gegen 18 Uhr abgebaut wurden, waren wir drei Jungs aber doch ganz froh, dass Fiona (unser „designated driver“) gefahren ist, und keiner von uns…

In der Sparte Kino kann ich nur den Film UP aus dem Hause Pixar ans Herz legen – Beeindruckend von den Animationen, und die Story ist auch ganz nett. Ich hab ihn in 3D angeschaut, und denke, muss man nicht unbedingt machen. Die Effekte sind eher dezent gehalten und nach 15 min. hat man sich ziemlich daran gewöhnt, dass es 3D ist. Einige Impressionen waren jedoch mit 3D-Brille ganz hübsch, aber wie gesagt nicht übermäßig spektakulär.

Six Flags White Water (Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Six_Flags_White_Water)

Six Flags White Water (Quelle: http://en.wikipedia.org/ wiki/Six_Flags_ White_Water)

Gestern war ich mit Aneece vom Tischtennis und einigen seiner Freunde (und Freunden von denen und…) – Wir waren eine überaus multikulturelle Gruppe (libanesisch, indisch, amerikanisch, jüdisch, holländisch, deutsch) – im Wasserfreizeitpark Six Flags White Water in Marietta nördlich von Atlanta. Zwei der drei ‚Thrill‘-Attraktionen erledigten wir gleich am Anfang, bevor die Besuchermassen zu groß wurden: Zum einen den Cliffhanger, eine 90 Feet (30 Meter) hohe gerade Rutsche, die anfangs fast senkrecht nacht unten geht, und zum anderen den Tornado, wo man in einem Luftkissen in eine riesige Röhre hineinbeschleunigt wird, an deren Wänden man dann auf- und abschwingt. Neben mehr als einem Dutzend weiteren Rutschen (die wir gar nicht alle machen konnten an diesem Tag), ist das Wellenbad Atlanta Ocean das Zentrum des Parks. Sehr schön ist auch ein Strudelkanal, der um den kompletten Park herumführt, wo man sich einfach mit dem Strom treiben lassen kann. Als gegen Mittag die Sonne raus kam, wurde der Park leider ziemlich voll, so dass man wie in normalen Freizeitparks recht lange auf Fahrten warten musste. Ist also nicht wirklich mit einem Freibadbesuch zu vergleichen…

High Museum - Skywalk Level

High Museum - Skywalk Level

Den heutigen Tag habe ich für den Besuch des High Museum of Art, des hiesige Kunstmuseums, genutzt, dessen Ruf in der Kunstwelt gar nicht mal so schlecht is. Neben den üblichen Kategorien wie europäische Kunst des 14. bis 19. Jahrhunderts und amerikanischer Kunst, wird auch Wert auf lokale Künstler gelegt. Im obersten Stock, dem Skyway Level, stehen die modernen Stücke. Die momentanen Gastaustellungen sind Monet’s Wasserlilien und Louvre – Masterpieces. Das letztere zeigt Stücke aus dem Louvre und erklärt an ihnen die Bedeutung und Geschichte der Bezeichnung Masterpiece (Meisterstück). Monet’s Austellung, die von der Photographie Serie On the Beach von Richard Misrach begleitet wird, war mit 4 Bildern eher klein. Sehr interessant fand ich die Ausstellung Evolution: Five Decades of Printmaking des afroamerikanischen Künstlers David C. Driskell, der afrikanische Elemente in seine Werke einbaut.

Piedmont Lake im gleichnamigen Park

Piedmont Lake im gleichnamigen Park

Auf dem Rückweg fuhr ich mit dem Fahrrad durch Midtown zum Piedmont Park, damit ich den auch mal gesehen habe. Wenn einen die ganzen Leute um einen herum nicht stören, ist das ein sehr schöner Ort zum Sport treiben, spazierengehen oder lesen. Die Grünflächen sind wirklich riesig – zum Teil würden wirklich drei Fußballfelder nebeneinander passen… Am Piedmont Lake gibt es ein kleines Rondell, wo doch tatsächlich gerade eine Hochzeit stattfand; unter den Augen von vorbeistreunenden Leuten wie mir… Konnte mir das Foto gerade noch verkneifen. Naja, ist wohl Geschmacksache 🙂 .

Meine Familie zu Gast in Atlanta

Sonntag, 26. April 2009

Nach mehr als 8 Monaten haben wir uns wieder gesehen. Meine Eltern (Ingrid und Eberhard), meine Schwester Simone und ihr Freund Sebastian landeten am Montag 13.4. in Hartsfield Airport, um eine Woche in und um Alanta zu verbringen. Die Hürden der Einreise scheinen sie ohne Probleme gemeistert zu haben und nachdem wir uns den Mietwagen geholt haben (ein Toyota SUV), ging’s auch schon los ins Zentrum von Atlanta. Die Hotels hatte ich von hier aus gebucht, so dass wir nur noch einchecken mussten. Am ersten Abend (In Deutschland war es ja schon spät) hatten wir uns nicht so viel vorgenommen, nur noch amerikanisch Burger-Essen im Vortex. Mit dem nächsten Tag begann dann aber die – wie ich bis jetzt vernommen habe – anstrengende Erkundungsreise durch Amerika. Morgens Campus-Tour, wobei auch ich den Campus nochmal neu entdecken konnte, da man sonst ja immer mit einem Ziel herumläuft. Ins Aquarium und zum Rundblick aufs Westin Hotel habe ich sie dann aber alleine geschickt, da ich mittags Vorlesungen hatte. Am Abend erfüllte sich für Sebastian und Simone, beide aktive Baseball bzw. Softball-Spieler, ein Traum. Wir fuhren zum Turner Field, wo die Braves leider etwas kläglich gegen die Florida Marlins verloren. Aber für den Kenner muss so ein Spiel doch sehr spannend sein. Ob Eberhard im Hintergrund des Bildes seine Augen noch offen hat, müsst ihr ihn selbst fragen 🙂 .

Versammelte Mannschaft beim Baseball

Versammelte Mannschaft beim Baseball

Und am nächsten Tag waren meine Gäste auch schon wieder weg. Da für mich auch in dieser Woche einiges zu tun war und 7 Tage Atlanta etwas zu lang sind als Touri, fuhren sie bis Freitag nach Savannah und Charleston, um auch ein bisschen das typische Südstaatenflair zu erleben, das man in Atlanta kaum spürt. Wie ich gehört habe, war das Hotel in Charleston auch ganz annehmbar. Aus Raummangel bekamen sie die Präsidenten-Suite, wo schon Reagan, Bush Sr. und Prinz Charles genächtigt haben – Deutsche Touris in hohen Gefilden 🙂 .

Eberhard und Ingrid im Botanischen Garten

Eberhard und Ingrid im Botanischen Garten

Den Samstag und Sonntag nutzen wir dann gemeinsam in Atlanta. Um es einmal zugespitzt zu formulieren, hatten sich im Laufe der Zeit zwei Lager gebildet: Meine Eltern – Sightseeing, früh aufstehen, was vom Land sehen, carpe diem, vs. Simone und Sebastian – Shoppen gehen, ausschlafen, Raucherpause, wenig laufen. So mussten wir am Samstag Kompromisse finden, was dann auch geht, wenn man nur früh genug aufsteht… Morgens zum zweistündigen Powershopping zur Outlet-Mall, eine Stunde nördlich von Atlanta. Die Aussage Ingrid’s „I brauch nix“, stellte sich gegen Ende der zwei Stunden dann doch als falsch heraus, als die Versuchung des Reebok-Stores und eines Schuhladens dann doch zu groß wurde, sich mit neuen Sportklamotten auszustatten. Im anschliessenden Atlanta History Center, das ich selbst noch nicht gesehen habe, erkundeten wir die Geschichte Atlantas, die hauptsächlich aus Bürgerkrieg (1860er) und den olympischen Spielen ’96 besteht. Zudem gibt es eine nachgebaute Farm und das Swan-House, ein opulentes Herrenhaus von 1928. Nachdem Simone und Sebastian dies überstanden hatten (und es dann doch ganz gut fanden), erwartete sie die nächste Herausforderung: Die Besteigung von Stone Mountain (über den ich ja schon Anfang des Jahres berichtet habe) und die anschließende Lasershow. An diesem Tag konfrontierte ich meine Eltern auch zum ersten Mal mit Fast-Food (Arby’s), doch Eberhard war positiv überrascht – „I wusst gar net, dass Fast Food so gut schmeckt.“ Aber auf Dauer wolle er es auch nicht essen.

Martin Luther King's Grab

Martin Luther King's Grab

Der letzte Tag unserer gemeinsamen Zeit (Sonntag) stand zunächst im Zeichen von Martin Luther King, der in Atlanta aufgewachsen und auch tätig gewesen ist. Wir besuchten den Gottesdienst der Ebenezer Baptist Church, ein sehr interessantes Erlebnis. Fetzige Gospelmusik vom Männerchor, unglaublich herzliche und freundliche Leute, und ein Prediger, der bei der Predigt fast explodiert (und Eberhard ist doch so empfindlich gegen Schreien 🙂 ). Im Anschluss sahen wir das Visitor Center, in dem sich ein kleines Museum zur Bürgerrechtsbewegung befindet, die Historic Ebenezer Baptist Church und das Grab von Martin Luther King. Am Mittag teilten sich die zwei Lager dann doch noch auf: Simone und Sebastian begaben sich auf die Suche nach Baseball-Equipment, während meine Eltern und ich uns den Botanischen Garten anschauten. Ich habe schon befürchtet, dass Ingrid ihre ganzen Filme verknipsen würde, aber sie hat sich dann doch erstaunlich gut zurückgehalten. Nach der ganzen Geschichtskunde war das Betrachten von Blumen ohne Schilderlesen o.ä. auch für mich sehr erholsam.

Best of Botanical Garden

Best of Botanical Garden

Und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Nach wenigen, aber intensiven Tagen gemeinsam in Atlanta befindet sich die Reisegruppe inzwischen in Philadelphia am Ende einer Rundreise im Nordosten der USA. Ich hatte am Anfang ja schon ein paar Bedenken, wie das für meine Eltern mit dem Englisch reden wird, aber es ging alles ohne Probleme – Papa frei drauf los redend, auch wenn er die Antwort nicht immer auf Anhieb verstand 😉 , und auch Mama hat mich positiv überrascht, als sie bei der Führung im History Museum einiges verstanden hat. Und zur Not waren ja auch noch die Englisch-Experten Simone und Sebastian da 🙂 .

Zu guter Letzt: Vielen, vielen Dank für den Besuch!! Und es ist ja nicht mehr allzu lange, bis der Titel des Blogs geändert werden muss…

Chinese New Year, Pamela Anderson und NHL

Freitag, 30. Januar 2009

Über die Kreativität des Titels darf gestritten werden, doch mir ist partout kein anderer  eingefallen, der diese drei zusammenhangslosen Begriffe verbindet. Konstruktive Vorschläge nehme ich gerne entgegen 🙂 .

Beim Dumplings Essen

Beim Dumplings Essen

Selbstgemachte Dumplings

Selbstgemachte Dumplings

Am Montag war das chinesische neue Jahr, das man auch als Frühlingsfest (Spring Festival) kennt. Nicht dass das hier in den USA übermäßig gefeiert würde, aber da ich mich in den letzten Wochen mit einigen chinesischen Studenten angefreundet hatte, war ich bei einigen Feiern dabei. In China wird nämlich nicht nur am Abend vorher („Silvester“) gefeiert, sondern die Feiern können unter Umständen bis zu einem Monat vorher beginnen, wie mir Jintang, mein chinesischer Mitbewohner, sagte. Und Feiern besteht in der chinesischen Tradition wohl hauptsächlich aus Essen, u.a. Dumplings (siehe Bild), kleine, mit Fleisch gefüllte  Teigtaschen, im Prinzip ähnlich wie Maultaschen. Einige durfte ich sogar selbst zubereiten, was gar nicht mal so schwierig ist.  Wer bei Betrachtung des anderen Bilds denkt, ich hätte gelernt mit Stäbchen zu essen, der wurde getäuscht. Ich halte die Stäbchen da nur fix wie eine Schaufel ohne sie relativ zueinander zu bewegen 😉 . Aber ich trainiere hart, es zu lernen. Wir haben nun übrigens das Jahr des Ochsen, gourmet-technisch ein Fortschritt zum letzten Jahr, dem Jahr der Ratte…

Am Samstag habe ich tatsächlich Baywatch Girl Pamela Anderson gesehen. Sie war „zufällig“ im gleichen Atlantaer Club wie wir, allerdings etwas vom normalen Volk abgeschirmt. Der Club an sich war extrem schlecht (Ich erwähn den Namen gar nicht erst, da ich ihn schon wieder vergessen habe), aber immerhin konnte man(n) Pamelas wallendes blondes Haare aus der Ferne bestaunen. Gegen Ende ist sie aber doch noch an uns vorbei gelaufen, so dass an ihrer Identität kaum ein Zweifel besteht. Ich habe leider kein Bild von Pamela Anderson gemacht, aber wer eins sehen will, findet auf google.com unter gleichnamigem Suchbegriff so einige 🙂 .

NHL - ATL Thrashers vs. NY Islanders

NHL - ATL Thrashers vs. NY Islanders

Spielstand nach 14 Minuten

Spielstand nach 14 Minuten

Und gestern Abend hatte ich dann auch Nummer 3 der amerikanischen Profisport-Ligen gesehen. Beim Invers-Tabellenspitzenspiel der NHL (Eishockey-Liga) trafen die Atlanta Thrashers (vorletzter) auf die Islanders aus New York (letzter). Nach 14 Minuten stand es auch schon 4:0 für die Islanders, so dass wieder mal die amerikanische Unterhaltungskunst bei Sportveranstaltungen zum Höhepunkt avancierte. Besonders herauszuheben dabei die tolle Eishockey-Orgelmusik, die einen mit nahezu jedem bekannten Ohrwurm zum Mitklatschen animierte, und die leicht bekleideten Eisläuferinnen, die sich in den kleinen Pausen mit Wischern und Schaufeln um das Wohl des Eises bemühten. Im 2. Drittel nahm die Schlummerstimmung ihre Fortsetzung, weil einfach nichts passiert ist, bis sich schließlich zwei Spieler ein Herz fassten und eine einminütige Rauferei begannen. Das Stadion stand Kopf… Im letzten Drittel drehten die Thrashers auf und kamen auf 3:4 heran, doch dann der Todesstoß, das 3:5. Am Ende lautete es 4:5 für den Tabellenletzten. Naja, Eishockey scheint in Atlanta nicht die Nummer 1 zu sein, aber das kann man im Süden der USA ja auch nicht erwarten, wo einige Menschen in ihrem Leben noch nicht einmal selbst Schnee gesehen haben 😉 .

Neues Jahr, neues Semester

Mittwoch, 21. Januar 2009

Nun hat es doch etwas länger gedauert, bis sich meine Schreiblust nach dem Blog-Feuerwerk über die Ostküste wieder aufgeladen hat. Aber ihr habt nicht viel verpasst! Außer vielleicht die kälteste Nacht in Atlanta in diesem Winter (-11°C) am letzten Freitag. Ungewohnte Verhältnisse für hier…

Ich bin nun auch schon wieder voll drin im neuen Semester, dem Spring (Frühling) Semester, der dann hoffentlich auch bald kommt. Da ich nun ein Thema für meine Thesis (Diplomarbeit) bekommen habe, höre ich zur Zeit nur zwei Vorlesungen. Zum einen „Wave Propagation in Elastic Solids“ (Wellenausbreitung in elastischen Feststoffen), dessen zweiter Teil von Larry selbst gelesen wird, und zum andern „Adaptive Control“ (Adaptive Regelung). Um das Midterm herum werde ich dann wieder berichten, was man da so alles lernt. Mein Stundenplan ist wieder preiswürdig (Di, Do jeweils 12:05 – 1:25 und 3:05 – 4:25), so dass langen Wochenendtrips nach Memphis, New Orleans oder Charlotte nichts im Weg stehen sollte.

Das Thema meiner Thesis ist eng mit der Vorlesung über Wellenausbreitung verknüpft. Ich versuche analytisch einige Dinge über die nichtlineare Wellenausbreitung in Platten, die für die zerstörungsfreie Materialprüfung wichtig sind und über die am Institut noch einigermaßen Unklarheit herrscht, herauszufinden. D.h. es handelt sich um ein rein theoretisches Thema ohne Experimente und ein wenig Programmieren für analytische Rechnungen. Dazu habe ich in den letzten zwei Wochen eine frühere Doktorarbeit durchgearbeitet und versuche nun einige Messergebnisse früherer Tage durch meine Rechnungen zu bestätigen, um einen sicheren Einstieg in das Thema zu haben.

Vom verlängerten Wochenende (Am Montag war M.L. King Day) gibt es folgendes zu berichten: Gehe niemals ins Varsity! In meinem Reiseführer wurde dieses Fast Food Restaurant als größtes Drive-In-Restaurant der Welt angekündigt, was durchaus sein kann, aber das Essen war dermaßen schlecht (ja, man kann bei Fast Food noch zwischen gut und schlecht unterscheiden) und verhältnismäßig teuer, dass ich allenfalls empfehlen kann, durch den Drive-In zu fahren, um eine Cola ohne Eis (an dem sparen sie nämlich auch nicht) zu bestellen, rein für den touristischen Effekt („Ich war da“).

Links: Eingang zum Ferst Center

Links: Eingang zum Ferst Center

Das Konzert des Dublin Philharmonic Orchestra im campuseigenen Ferst Center for the Arts (Veranstaltungssaal für die Künste) bereitete da schon mehr Freude. „The Irish Spectacular“, so der Titel, bot alles, was man mit irischer Musik verbinden kann. Neben dem Orchester spielten Solisten wie Geigen, Sängerinnen, eine Fidel, ein dudelsackähnliches Instrument, usw. Die Stücke waren meist am breiten Geschmack orientiert (z.B. einige Liebes- und Volkslieder), so dass  es mich jetzt nicht vom Hocker gerissen hat, aber durch die Vielfalt war doch für jeden was dabei, denke ich.

Im CNN-Center

Im CNN-Center

Einer der bekanntesten Nachrichtensender hat in Atlanta seinen Sitz, CNN. Und die wären auch blöd, wenn sie aus ihrer Bekanntheit nicht ein wenig Kapital schlagen würden. Für 15$ konnten wir bei einer ca. einstündigen Tour durch das CNN-Center hinter die Kulissen schauen, z.B. wie der Regisseur die Kameras wechselt, wie das mit den Wetterkarten funktioniert und wie die Nachrichten zum Sprecher kommen. Insgesamt ganz interessant, wobei man sich wie schon bei Coca Cola fragt, warum man eigentlich für Werbezwecke von CNN selbst Geld zahlen muss.

Ausblick für die nächsten Tage: Hausaufgaben… 🙁 Ich hoffe, ihr alle habt’s besser als ich 😉 .

Auf Wiedersehn Atlanta, 2008

Freitag, 19. Dezember 2008

Die letzten Tage waren sehr angenehm, um mal wieder alles etwas ruhiger angehen lassen zu können, auszuschlafen und einige Dinge aufzuholen, die während den Final Exams liegengeblieben sind.

Das angekündigte NBA-Spiel der Hawks gegen die Boston Celtics war ein echter Knaller! Einige Sekunden vor Schluss hatte Atlanta einen Rückstand von 2 Punkten und 2 Freiwürfe. Und den letzten hat der Hawk-Spieler dann tatsächlich verworfen. Sonst wäre es nach einer herausragenden Leistung noch in die Verlängerung gegangen. Wie zu erwarten, war auch das drumherum wieder ein Highlight für sich. Ein tolle Interpretation der Nationalhymne, die ja vor jeder Sportveranstaltung zum Besten gegeben wird, Tänze der „A-Town-Dancers“, trampolinspringende Dunker und zur Halbzeit eine Rap-Vorführung von Ludacris („Move ***, get out the way“).

Hawks vs. Celtics: Show-Einlage

Hawks vs. Celtics: Show-Einlage

Die Vorstellung des Ballets Nutcracker (Nussknacker) im Fox Theater heute abend betrachtete ich mit gemischten Gefühlen. Meine größte Enttäuschung war, als ich zur Pause feststellen musste, dass kein Orchester spielt, sondern alles eingespielt wurde. Ich dachte immer bei Ballet wäre das Orchester genauso Pflicht wie z.B. bei Oper, aber dem scheint nicht so zu sein. Den ersten Akt fand ich etwas zu kindlich inszeniert. Auch waren für mich kaum tänzerische Glanzpunkte zu sehen. Den zweiten Akt fand ich dann aufgrund der schönen Paartänze sehr ansprechend, nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass kein Orchester spielt. Alles in allem hat sich der Besuch aber schon gelohnt: Die Bühnen- und Kostümgestaltung war sehr opulent, im zweiten Akt schöne Tanzszenen und natürlich ist die Musik, wenn auch eingespielt, großartig.

Im Fox-Theater (ich, Frederik, Jochen v.l.n.r.)

Im Fox-Theater (ich, Frederik, Jochen v.l.n.r.)

Atlantas Weihnachtsbaum bei Atlantic Station

Atlantas Weihnachtsbaum bei Atlantic Station

Morgen früh um 9:40 Uhr ist Abflug an die Ostküste. Ich weiß noch nicht, ob ich die Möglichkeit haben werde, von unterwegs was zu schreiben. Die Reiseplanung sieht wie folgt aus: 19.-23.12. Washington D.C., 23.12.-25-12. Philadelphia, 25.12.-1.1. New York City, 1.1.-1.3. Boston. Die Tagesplanungen haben Frederik, Jochen (Ein Freund von Frederik aus Deutschland) und ich bereits gemacht und es wird ein straffes Programm… Gut dass wir danach noch einen Tag frei haben, bis das Semester wieder losgeht.

Bis dahin wünsche ich allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!