Archiv für die Kategorie ‘Zeitgeschehen’

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Samstag, 03. Juli 2010

Unglaublich. Wo soll das noch hinführen?

Schon jetzt Autokorso in Atlanta – hilarious…

Jetzt ist alles möglich…

Fliegt die Merkel eigentlich zwischen den Spielen nach Hause?

Bill Clinton for Martin

Donnerstag, 20. November 2008

Da denkt man die Wahlen sind rum, aber denkste – hier in Georgia wird immer noch gewählt und zwar für den U.S. Senate, nachdem es am großen Wahltag keinen absoulten Sieger gab. Der amtierende republikanische Senator Saxby Chambliss tritt gegen den demokratischen Kandidaten hierzulande, Jim Martin, an. Um dessen Wahlkampf zu unterstützen gab heute Abend bei einer „rally“ (Wahlkampfmotivationsveranstaltung für Wahlkämpfer) kein geringerer als President Bill Clinton eine Rede auf dem Campus der Clarke Atlanta University, der jeder beiwohnen konnte, der Lust hatte; so auch Frederik und ich.

Bill Clinton in Atlanta

Bill Clinton in Atlanta

Martin for U.S. Senate

Martin for U.S. Senate

Nach langer Parkplatzsuche standen wir schließlich vor einer ca. 200m langen, etwa 3 Personen breiten Schlange. Das Warten wurde durch Wahlhelfer „erleichtert“, die mit Formularen herumliefen, auf denen man sich offiziell als Wahlhelfer eintragen konnte. Unwissend, ob sie uns auch reinlassen würden, wenn wir uns da nicht eintragen, haben wir es einfach mal gemacht. Für einen bestimmten Einsatzort wollte ich mich aber noch nicht festlegen 🙂 . Und plötzlich, löste sich die Schlange auf und alle liefen zu einem Podium, quer über eine Wiese. Wahrscheinlich war die Schlange nur dafür da, um die Leute möglichst geordnet mit Formularen zu versorgen… Jedenfalls hatte Bills Maschine wohl Verspätung, doch nach 1,5 Stunden durften wir dann doch eine ca 10 minütige Rede des beliebten Präsidenten hören. Im Wesentlichen ging es ihm darum, dass man im Senat eine Brücke schaffen soll, indem 60% der Sitze demokratisch sind, damit Obama möglichst handlunsgfähig ist (Mit 40% kann man wohl bestimmte Gesetze blockieren). Die Warterei hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Schild hab ich übrigens von einem Gewerkschafter der AFL-CIO erhalten. Hab es pflichtgemäß auch zwei, drei Mal hochgehalten, um nicht allzu sehr den Anschein eines Souvenirjägers zu erwecken…

Election Day

Mittwoch, 05. November 2008

Nun ist es also wahr. Obama hat es geschafft! Wir dürfen gespannt sein, was sich tatsächlich „wandelt“ in den kommenden Jahren.

Der Wahltag verlief für mich eher unspektakulär. Hätte ich nicht gewusst, dass Wahltag ist, hätte ich es vermutlich gar nicht gemerkt. Ein recht normaler Tag eben. Am Abend wurde es dann aber doch interessant, als ich zusammen mit John aus meiner WG die Berichterstattung im Fernsehen verfolgt habe. John hatte „Election-Cookies“ gebacken und war den ganzen Tag im Amerika-T-Shirt herumgelaufen, um den Wahltag zu feiern, womit er aber doch eher eine Ausnahme darstellte, was die offene Begeisterung für den Wahltag anging, zumindest was ich hier auf dem Campus mitbekommen habe.

Staat um Staat wurde in den Nachrichten als blau oder rot ausgerufen und pünktlich um 23 Uhr, als die Wahllokale im Westen schlossen, wurde der Countdown für den neuen Präsidenten Obama gezählt, nachdem die Umfragen eindeutig waren. Die anschließende Rede von McCain fand ich beeindruckend, ein sehr fairer Verlierer! Überhaupt hat McCain in meinen Augen in letzter Zeit viel Sympathie gewonnen, wie er sich als Mensch gibt, auch wenn seine sachlichen Standpunkte nicht immer mit meinen übereinstimmten. Obamas Rede in Chicago vor einer riesigen Menschenmasse war der Abschluss des Wahlabends. Alle Journalisten betonten die historische Bedeutung eines afro-amerikanischen Präsidenten und die Worte schienen nur um diesen Aspekt zu kreisen, was meiner Meinung nach ein deutliches Zeichen ist, dass Rassismus in den USA immer noch ein ernstes Thema ist.

Obama vermittelt Hoffnung und Begeisterung für die alten amerikanischen Ideale, niemals aufzugeben, an die Demokratie zu glauben, seines Glückes Schmied zu sein – für das, was Amerika früher zu einem Symbol der Freiheit gemacht hatte, sich jedoch in den letzten 8 Jahren unter Bush zum Gegenteil verkehrte. Ich hoffe, dass unter seiner Präsidentschaft in Deutschland und in der Welt wieder das gerechtfertigte Bild vom guten Amerika entsteht, das meinem Eindruck nach viele zu Hause nicht mehr vertreten konnten.

Sarah Palin and Hillary Clinton on NBC

Dienstag, 16. September 2008

Wer den US-Wahlkampf ein bisschen verfolgt hat: Das lohnt sich! (Ist allerdings auf englisch)

http://www.nbc.com/Saturday_Night_Live/video/clips/palin-hillary-open/656281/